Der Liebster Award oder 11 Antworten zu mama rocks

Wenn einem ein Promi (sorry, liebe Andrea Jansen, but that’s a fact) schreibt, dass sie mama rocks toll findet und ihn gerne für den Liebster Award nominieren würde, fühlt man sich natürlich wahnsinnig geschmeichelt. Der Liebster Award dient dazu, neue Blog bekannter zu machen und gleichzeitig, etwas mehr über die Blogger zu erfahren. Ganz einfach fand ich die Fragen von Any Working Mom nicht. Aber Herausforderungen machen das Leben interessant.

Warum hast Du begonnen, zu bloggen?Liebster-award

Als ich meine Hochzeit plante, liebte ich Hochzeitsblogs. Und ich dachte mir: Sowas braucht die Schweiz auch! So entstand Mademoiselle No More.

Bereits während der Schwangerschaft, begann ich auf meinem Blog auch Mama-Themen aufzugreifen und merkte, dass da viel Potenzial vorhanden war. Nach langem Hin und Her entschloss ich mich, auch einen Familien-Blog zu gründen. Klein C. war ein so wichtiger Teil unseres Lebens geworden, dass ich einfach über das Mama-Sein schreiben musste.

Wieviel Zeit wendest Du dafür auf?

Ungefähr einen Arbeitstag, also um die acht Stunden pro Woche. Es ist nicht immer einfach, diese Zeit zu finden. Aber ich nutze jede Sekunde, in der ich gerade nicht mit Klein C. oder meinem Job beschäftigt bin – etwa beim Pendeln oder wenn meine Tochter Mittagsschlaf macht.

Wo ziehst Du Grenzen, wieviel Du von Deiner Tochter zeigst?

Ich habe mich lange mit diesem Thema auseinandergesetzt. Spielte die Pro und Kontras, das Gesicht von Klein C. im Internet zu zeigen, immer wieder durch. Am Schluss hat sich die stolze Mama durchgesetzt. Ich denke, da die Bilder nicht mit ihrem Namen versehen sind und darum nicht in der Bildersuche erscheinen, geht das in Ordnung. Klar, ich zeige keine Nacktfotos. Auf wenn es davon einige wahnsinnig süsse gäbe.

Ich zeige zudem nur Bilder, die mir vorteilhaft erscheinen. So, dass sie sich später nicht darüber ärgern muss. Und falls sie es doch tut, wird sie es mir sagen. Meine Tochter hat jetzt bereits einen sehr starken Willen. Dann nehme ich die Bilder halt wieder vom Blog.

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Welches Kleidungsstück / Accessoire an kleinen Kindern findest Du unmöglich?

Bikini-Oberteile. Die ergeben keinen Sinn. Es gibt ja noch nichts zu bedecken. Klar, Mädchen wollen immer wie ihre Mama aussehen. Aber Mama würde, um ehrlich zu sein, am liebsten auch oben ohne rumlaufen. Oder ganz nackt. Aber das will sie niemandem antun. Zu diesem Thema werden Klein C. und ich uns wohl noch einige Kämpfe liefern.

Und welches essentiell?

Im Sommer einen Sonnenhut. Besonders, wenn das Kind noch nicht so viele Haare hat. Und gute Schuhe, ab dem Zeitpunkt, an dem sie beginnen zu laufen. Ansonsten brauchen Babys und Kleinkinder zum Glück ja noch nicht viel.

Machst Du Deine Fotos alle selber?

Nein, ich bin nicht die talentierteste Fotografin dieser Welt. Meistens hilft der beste aller Ehemänner, er hat ein Händchen dafür. Manchmal bekomme ich auch Bilder von talentierten Familienfotografen zugeschickt. Aber ich arbeite an meinen Foto-Skills – und würde behaupten, ich werde langsam besser.

Wen willst Du mit Deinem Blog ansprechen?

Mamas, Papas, Gottis, Göttis, Tanten, Onkel, Grosis und Grospis. Einfach alle, die mit kleinen Kindern zu tun haben. Hauptzielgruppe sind aber schon Eltern. Ich möchte sie unterhalten, trösten, bestätigen und inspirieren. Ihnen zeigen, dass es total in Ordnung ist, wochenlang schlecht gelaunt zu sein, weil es das Kind auch ist.

Welche Momente mit Deinem Kind findest Du am schönsten?

Im Moment hat Klein C. zwei Lieblingsspiele: „Mount Mama besteigen“ und „Verhungernde Mama füttern“. Ich liebe diese Interaktionen, die von ihr aus kommen. Sie erinnern mich immer daran, wie schnell die letzten zehn Monate vergangen sind. Als sie noch dieses kleine Bündel Mensch war, der weder richtig schlafen, noch trinken, noch lachen konnte.

Sehr dankbar ist auch der Moment, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme. Wenn ein zuckersüsses Baby mit breitem Grinsen in meine Richtung robbt.

Und welche am anstrengendsten?

Wenn Klein C. untröstlich ist (wegen Zahnen, Übermüdung oder weil man ihr den Plastiksack weggenommen hat, mit dem sie sich ersticken könnte), kann nur Mama sie trösten. Das ist zwar irgendwie schön, weil es zeigt wie unverzichtbar ich bin. Es ist aber auch anstrengend, wenn ich sie jeweils stundenlang durch die Wohnung schleppen muss, wenn es eigentlich noch einen Papa gäbe.

Bist Du eher eine Helikopter- oder eine Laissez-Faire-Mutter?

Am Anfang hatte ich wohl eine Tendenz zur Helikopter-Mutter. Seit Klein C. in der Krippe ist, bin ich viel entspannter. Ich lernte schnell, dass ich nicht alles kontrollieren kann. Und, dass das meinem Kind nicht schadet. Sie kommt mit einer Beule nach Hause, weil sie beim Hochziehen hingefallen ist? Nicht so schlimm! Ihr Kleid ist mal wieder Rüebli-Orange statt Rosa? Wir haben ja Fleckenmittel! Geholfen hat sicher auch, dass ich eine riesige Familie habe.

An Familienfeiern kidnappte jeder mal unsere Tochter. Nach einigen Stunden fragten wir uns, wo eigentlich das Kind war. Keine Ahnung, was in dieser Zeit alles mit Klein C. angestellt wurde. Man berichtete davon, dass sie mal kopfüber rumgeschwenkt oder mit Coupe Dänemark gefüttert wurde. Aber das ist voll Okay.

In diesem Sinne: „Du isst Sand? En Guete!“

Was wünscht Du Dir für’s nächste Jahr (im Bezug auf Deinen Blog oder generell)?

Ein Blogperium! Ich würde gerne von meinen beiden Blogs leben. Ob das in der Schweiz möglich ist, wird sich noch zeigen.

Ansonsten soll bitte alles so bleiben wie es ist. Klein C. ist ein gesundes, glückliches Kind. Wir haben tolle Jobs, eine tolle Familie, eine tolle Wohnung. Im Moment ist gerade alles ziemlich perfekt.

Die Idee am Liebster Award ist ja, nicht nur nominiert zu werden, sondern auch weiter zu nominieren. Ich gebe den Ball, beziehungsweise den Award, weiter an Family First. Elena gibt auf ihrem Blog diverse Ausflugs- und Shoppingtipps für Familien in und um Zürich.

Und das, liebe Elena, sind deine elf Fragen:

Wie entstand die Idee zu Family First?

Wie oft bloggst du?

Du stammst ursprünglich aus Tadschikistan. Was hat dich in die Schweiz gebracht?

Deutsch ist nicht deine Muttersprache. Schreibst du die deutschen Einträge trotzdem selbst?

Deine Tochter wächst 3-sprachig auf – vor welche Herausforderungen stellt dich das?

Welches ist dein Lieblingsort in Zürich?

Und in der ganzen Schweiz?

Was kann ich an einem verregneten Nachmittag mit meinen Kindern machen?

Bist du eher Helicopter- oder Laisser Faire Mum?

Du bekommst bald ein zweites Baby. Was ist der optimale Altersabstand?

Wo können sich Schwangere in Zürich verwöhnen lassen?

Deborah Lacourrege

2 Comments

  1. Antworten

    El

    20. Juli 2016

    Wow, that you so much! So exciting! My first award nomination in Blogging! And the first for https://familyfirst.ch ever! Im delighted to answer your questions (ɔ◔︣‿◔︣)ɔ ❤

  2. Antworten

    Family First Schweiz (@Family_First_CH)

    9. September 2016

    Bella Mama Rocks, the answers are online https://familyfirst.ch/mama-blogger-schweiz/ Thank you and keep rocking (ɔ◔︣‿◔︣)ɔ ❤

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