Ein Serum für die müde Mama-Haut

Es gibt Tage, an denen ich mich frage, weshalb ich mir diese dreifach Belastung eigentlich antue: Kind, Teilzeitjob und zwei Blogs. Manchmal wird mir das Ganze einfach ein bisschen zu viel. Besonders nach einer durchwachten Nacht, weil Klein C. mal wieder krank war. Oder gezahnt hat.

Und just an diesen Tagen bekomme ich wieder ein Mail mit einer Einladung. In diesem Fall war es für ein Presse-Screening von „Mothersday“. Eigentlich mag ich eher Indie-Filme. Aber hey, ein entspannter Abend mit Prosecco und guter Freundin tönte sehr verlockend. Seit Klein C. auf der Welt ist, kann ich solche Abend an einer Hand abzählen.

Der Abend war gemütlich. Am Schluss bekam ich einen Goodie-Bag der Kosmetikfirma Bioeffect. Darin waren zwei Seren, eines für die Nacht, eines für den Tag. Bisher war ich Seren gegenüber eher kritisch eingestellt. Ich hatte schon mehrere ausprobiert, bisher aber noch keinen Unterschied beobachtet. Zumindest nicht auf meiner Haut. In meinem Portemonnaie schon.

Aber gut, wenn man etwas geschenkt bekommt, will man es auch ausprobieren. Zumal meiner müden Mama-Haut ein bisschen extra Pflege sicher nicht schaden würde. Kinder sind zwar toll. Aber sind wir ehrlich, Kinder machen auch alt. Schon während meiner Schwangerschaft kriegte ich die ersten grauen Haare. Stress und Schlafmangel lassen regelmässig feine Trockenheitsfältchen in meiner Nasolabial-Falte erscheinen.

Ich entschloss mich, zuerst das Nachtserum anzuwenden. Als ich es auftrug, fühlte es sich zunächst klebrig an. Ich musste einige Minuten warten, bevor ich die Nachtpflege auftragen konnte. Nach einigen Tagen war ich verwirrt, als ich Morgens in den Spiegel schaute.

Mein Gesicht wirkte so frisch, so erholt. Normalerweise fühle ich mich am Morgen nicht nur, als hätte die ganze Nacht ein Nilfperd am meinem Gesicht gesessen, ich sehe auch so aus. Ich war verwirrt, nahm mein gutes Aussehen am frühen Abend aber auf positive Art zur Kenntnis.

Am nächsten Morgen wieder das Gleiche. Es begann in meinem schlaftrunkenen Gehirn zu rattern. Hatte ich irgendetwas anders gemacht? Mehr Schlaf konnte es definitiv nicht sein. Bis es mir dämmerte: Das Serum wirkte tatsächlich und war offenbar genau das, was meine Mama-Haut brauchte.

Das Serum gibt es übrigens auch in einer Tages-Version. Für meine Haut ist dieses allerdings nur bedingt geeignet. Nach einer strengen Nacht mag es perfekt sein, für den Alltag ist es mir ein wenig zu reichhaltig.

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Bioeffect.

Deborah Lacourrege

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