Wie mir unser Sodastream durch das erste Trimester half

Das, was ihr auf dem Bild sieht, ist eine reine Verzweiflungstat. Natürlich ist es auch ein wahnsinnig feiner, alkoholfreier Drink (das Rezept findet ihr gegen Ende des Beitrages). Aber es ist vor allem das Einzige, was ich während mehrerer Wochen trinken konnte. Und das kam so…

Als wir von Australien nach Hause kamen und meine Schwangerschaftsübelkeit gerade so richtig schlimm wurde, stand ein Päckli vor unserer Haustüre. Respektive unsere Nachbarn hatten das Päckli schon mal auf unseren Esszimmertisch gestellt. Darin waren der Sodastream Crystal und die vier neuen Biosirups. Mit der Bitte, diese doch zu testen.

Und ich war wahnsinnig froh darum. Denn wie es bei Hyperemesis Gravidarum häufig ist, verspürte ich eine wahnsinnige Abneigung gegen Wasser. Eigentlich begann ich nur schon beim Gedanken an Leitungswasser zu würgen. Das Einzige, was irgendwie ein bisschen in meinem Magen war, waren kohlensäurehaltige Getränke mit Fruchtgeschmack. Wie etwa Fanta oder Apfelschorle. Oder wie es meine Akupunkteurin formulierte: „Sie brauchen Getränke mit Widerstand, deshalb mit Kohlensäure.“

Kein Schleppen mehr dank Sodastream

Eigentlich war der zukünftige Zweifachpapa schon instruiert, mir diese Getränke literweise nach Hause zu schleppen. Er war verständlicherweise nicht wahnsinnig begeistert von diesem Gedanken, zumal wir kein Auto haben und er all diese Flaschen hätte schleppen müssen. Normalerweise trinken wir Zuhause nur Leitungswasser. Was ja auch Sinn macht – zumal die Wasserqualität unglaublich gut ist, es die Umwelt freut und es auch noch wenig kostet.

Biosirup von Sodastream

Aber dann, ja dann lachte mich der Rhabarber-Biosirup so richtig an. Ich probierte ihn. Mischte ihn ein wenig schwächer, als eigentlich empfohlen. Denn zuviel Zucker wiederum war auf wieder verheerend für meinen Magen. Und siehe da, ich konnte ihn trinken. Ganz langsam, in kleinen Schlucken. Aber er blieb drin. Ganz im Gegensatz zum Ingwertee, der ja Frauen mit Schwangerschaftsübelkeit immer wieder empfohlen wird.

Auf Dauer wurde ich richtig experimentierfreudig und begann alles reinzumischen, das meinen Schwangerschaftsgelüsten entsprach. Nun gut, viele waren es nicht. Eigentlich nur Früchte und eine gewisse Säure. Und so entstand ein Drink, den ich wohl den ganzen Sommer lang in mich reinschütten werde. Schliesslich sind alkoholfreie Apero-Alternativen eher dünn gestreut. Die meisten Dinge, wie Rimuss oder alkoholfreier Wein sind mir einfach zu süss. Mit dem Sirup hingegen kann ich die Süsse selber dosieren.

Mein Schwangerschafts-Sommerdrink

Und so geht der Drink: den Biosirup Rhabarber mit Sprudelwasser aufgiessen. Einige Tropfen Limettensaft und feingeschnittene Erdbeeren dazu geben. Auch Heidelbeeren machen sich wunderbar darin. Wenn es dann wirklich warm ist, könnt ihr diesen selbstverständlich auch auf Eis trinken. Übrigens nicht nur für Schwangere, sondern auch für Stillende oder Autofahrer geeignet.

Neben Rhabarber gibt es die Biosirups auch in den Geschmacksrichtungen Cassis, Limette und Holunder. Sie kommen ganz ohne Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker oder künstliche Farbstoffe aus.

Unser Fazit zum Sodastream Crystal

Nicht nur das Design ist so toll, dass man sich nicht schämen muss, wenn der Sodastream in der Wohnung herrumsteht. Ich mag auch die hochwertigen Glasflaschen sehr. Ich finde, Wasser schmeckt einfach anders, wenn man es aus Glas statt aus Plastik trinkt. Einziger Wermutstropfen: die Flaschen eignen sich eher für Single-Haushalte. Mit ihren 0.6 Litern-Inhalt muss man schon ganz schön oft sprudeln, um eine mehrköpfige Familie zu versorgen.

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Sodastream.

Deborah Lacourrege

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