Die Sonnencreme von Louis Widmer im Kleinkind-Test

Ich bin ein Badi-Mami. Sobald das Wetter einigermassen warm genug ist, zieht es mich mit Klein C. ins Freibad. Die Betonung liegt dabei auf „warm genug“, nicht etwa auf heiss oder wunderschön. Kleinkinder sind bekanntlich hart im Nehmen was die Wassertemperatur betrifft. Und Mama auch. Zumindest wenn es darum geht, ihren Tag möglichst entspannt zu gestalten. Denn in der Badi muss Klein C. nicht weiter beschäftigt werden. Ich kann mich neben Sie ins Babybädli setzen, ihr beim Planschen zuschauen und meine Elefanten-Wasser-Beine kühlen.

Unerlässlich dabei ist guter Sonnenschutz. Denn unser Kind ist blond mit blauen Augen. Wir würden sie als Haupttyp 2 einschätzen. Ich bin – als Arztkind – schon im Wissen aufgewachsen, dass jeder Sonnenbrand schädlich ist. Und da unser Kind so blass ist, sich aber gleichzeitig unmöglich im Schatten behalten lässt, brauche ich pro Jahr unzählige Tuben Sonnencrème mit Faktor 50. Und natürlich mehrere UV-Anzüge. Nennt mich paranoid – aber sogar in Australien konnte ich vermeiden, dass sich Klein C. verbrennt. Obwohl sie stundenlang im Wasser planschte.

Als wir die Anfrage von Louis Widmer bekamen, ihre Sonnencrèmen zu testen, waren wir natürlich sofort dabei. Zu testen gab es Kids Sun Protection Fluid 50 +, All Day 30 und Extra Sun Fluid 50 +. Zuerst zur Allerwichtigsten: der Kindersonnencrème. Die Tube ist relativ klein und handlich und passt darum in jede Wickeltasche. Perfekt, um sich auch im Alltag immer dabei zu haben und regelmässig nachzucrèmen.

Die Crème selber ist eher auf der flüssigen Seite. Von der Konsistenz her also eher Milch als Crème. Die trifft übrigens auch auf die anderen getesteten Sonnenschutzprodukte zu. Dadurch ist sie einfach aufzutragen. Allerdings hinterlässig sie einen leichten, weissen Film auf der Haut, der jedoch nach erneutem Darüberreiben verschwindet.

Der Duft ist angenehm dezent. Die Crème enthält weder Parfüm-, noch Farbstoffe. Besonders angetan ist Klein C. auf vom Design – sie nennt das Fluid nun liebevoll „Fischli Ceme“ und hilft natürlich beim eincremen mit.

Bei den Grossen kam die All Day 30 und die Extra Sun Fluid 50 + zum Einsatz. Beim Sonnenschutz für uns Eltern handhaben wir es so: zu Saisonbeginn tragen wir konsequent Sonnenschutzfaktor 50 auf. Wenn wir jedoch bräuner werden (das ist bei der Mama besonders schnell der Fall), werden nur noch unsere Tattoos und die heiklen Hauptpartien wie Gesicht, Schultern und Decolleté mit Faktor 50 eingerieben. Für den Rest reicht dann Faktor 30.

Wie schon gesagt: auch die Erwachsenen-Cremen sind eher flüssig und riechen dezent. Durch diese Konsistenz lassen sie sich schnell auftragen. Was ein unerlässliches Kriterium ist, wenn man potentiell jederzeit einem Kleinkind nachrennen muss. Je nach Produkt können sie leicht parfümiert sein. Auch sie enthalten Panthenol und pflegen die Haut dadurch zusätzlich. Die Cremen wurden übrigens alle in der Schweiz entwickelt und unter pharmazeutischen Produktionsstandards hergestellt.

Zum Thema Schutz: der ist auf alle Fälle gegeben. Auch lange Badi-Tage haben wir ohne gerötete Haut oder gar Sonnenbrände überstanden. Mission completed!

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Louis Widmer.

 

Deborah Lacourrege

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