13 Dinge, die man einer Schwangeren nicht sagen sollte

Wir Schwangere haben es ja schon nicht leicht. Immer wieder hören wir die selben Dinge, geben die selbe Antwort. Sicher, unser Umfeld meint es nicht böse, aber manchmal nervt es einfach nur noch. Deshalb hier eine liebgemeinte Liste an Ehemänner (oh ja, die ganz besonders), Freunde, Familie und Fremde auf der Strasse.

Und hier kommen meine Lieblinge

  1. Dein Bauch ist ja riiiiiiiiiesig!!!!! (Danke für den Hinweis, ich habe aus Scham zu Hause schon längstens alle Spiegeln mit Tüchern abgehängt, deshalb hätte ich es fast nicht mitbekommen.)
  2. Bist du dir sicher, dass es keine Zwillinge sind? (Habt ihr schon mal einen Zwillingsbauch gesehen? Oder könnt ihr ihn einfach nicht von einem Acht-Monats-Bauch unterscheiden?)
  3. Du hast ja ganz schön zugelegt! (Yep, in einer Schwangerschaft nimmt man zu. Der riiiiiiiiiesige Bauch will schliesslich durch ein entsprechendes Hinterteil ausbalanciert werden.)
  4. Hallo, du Walfisch, Seekuh, Hippo, Bommel! (Also, falls ihr es immer noch nicht mitgekriegt habt, so ein entstehender Mensch braucht nun Mal einfach seinen Platz. Ernsthaft!)
  5. Ach komm schon, nimm doch noch ein Stück. Du musst jetzt schliesslich für Zwei essen! (Äääääääähm, nein, der Walfisch möchte wirklich nicht noch walfischiger werden. Er wird schon essen, wenn ihm danach ist.)
  6. Du schläfst 15 Stunden am Tag? Das ist gut so. Wenn das Baby erst mal da ist, wirst du kein Auge mehr zumachen. (Eigentlich hätte ich gerne mehr Energie für alle die vielen Dinge, die ich vor der Geburt noch erledigen muss. Aber so ein kleiner Mensch hat entschieden, mir sämtliche Nährstoffe abzusaugen.)
  7. Geniesst die Zeit zu Zweit! Danach ist euer Leben vorbei! (Stimmt, zwischen Kotzen, Schlafen, fetten Beinen und Rückenschmerzen steht es mir wahnsinnig nach romantischen Stunden.)
  8. Wollen wir uns um 23 Uhr in der Bar XY treffen? (Eine Bar zur späten Stunde ist der perfekte Ort, für eine übermüdete Person, die keinen Alkohol trinken darf.)
  9. Ach komm schon, ein Gläschen Prosecco darfst du dir schon gönnen, das habe ich auch gemacht! (Bitte sabotiere mich doch nicht. Schon acht Monate habe ich aus Überzeugung auf Alkohol verzichtet und es ist schon ohne deine Aufforderung schwer genug.)
  10. Jetzt stell dich doch nicht so an! XY ist auch schwanger und kommt mit mir bis 3 Uhr morgens tanzen! (Es freut mich wirklich, dass XY, die zehn Wochen weniger weit ist, eine einfache Schwangerschaft hat. Aber ich leider nicht! Akzeptiere das bitte!)
  11. Du watschelst ja schon! (Yep, in der zweiten Schwangerschaft weiten sich die Hüften offenbar schneller, so dass man schon nach der Hälfte watschelt. Es ist ein schmerzhafter Prozess, an den man gerne immer wieder erinnert wird.)
  12. Du hast ja keine Ahnung, was da mit dem zweiten Kind auf dich zukommt. Danach wird euer Leben definitiv vorbei sein. Erst recht, wenn es ein Junge wird! (Stimmt, wir haben keine Ahnung vom Familienleben mit zwei Kindern. Aber immerhin kennen wir das 1×1 der Säuglingspflege schon. Und eigentlich, so ganz eigentlich, wollten wir uns ja auf unser zweites Kind freuen.)
  13. Du sieht so kaputt aus, du solltest dich ein wenig ausruhen. (Und wann denn bitte genau? Entweder arbeite ich, betreue ein Kleinkind mit absolut 0 Gefühl für Risiko oder will ein bisschen Zeit mit der Familie als ganzes verbringen.)

Welche Aussage habe ich noch vergessen? Was wurde euch während der Schwangerschaft immer wieder und wieder gesagt? Ich freue mich auf euer Feedback.

Warum ich nicht so gerne schwanger bin lest ihr hier.

 




Deborah Lacourrege

2 Comments

  1. Antworten

    Bloggerbienchen

    24. Juli 2017

    Ganz furchtbar finde ich ja:
    „Habt ihr euch das auch gut überlegt? Zwei Kinder ist echt heftig, so kurz hintereinander“ (unsere Kinder sind 15 Monate auseinander und beide nicht ungeplant! Und ich würde es immer wieder so machen). Und die Krönung: „Naja, noch kann man ja was machen“ >_< Bei sowas könnte ich ausrasten.

    Auch nett: "Stell dich nicht so an, du bist nicht die erste Schwangere auf der Welt und wirst auch nicht die letzte sein." oder "Du bist nur schwanger und nicht krank" (Ja, und wenn es mir sch…e geht und ich mir ständig das Essen durch den Kopf gehen lasse, was ich noch nicht mal zu mir genommen habe (In der ersten Schwangerschaft vier Monate extreme Schwangerschaftsübelkeit!), habe ich deshalb kein Recht, mich etwas zurückzunehmen und soll doppelt rotieren oder was?

    Oder das andere Extrem: "Du bist schwanger, setz dich hier hin, schon dich und überhaupt solltest du nicht so lange liegen/ stehen/ gehen usw." Ist zwar nett gemeint, aber am Leben teilhaben möchte man als Schwangere dann trotzdem ab und zu noch ^^'

    Das mit dem Sekt bzw. überhaupt Alkohol fand ich auch immer extrem furchtbar. "Einmal ist keinmal", "ein bisschen schadet nicht" und sogar beim Stillen "Trink doch mit, bis zum nächsten Stillen ist der Alkohol wieder abgebaut". Bin seit über vier Jahren komplett trocken, was Alkohol angeht und darin bin ich strikt. Es muss jeder selbst wissen, aber die Überredungsversuche nerven einfach, wenn sie zu aufdringlich werden. Und ja, ich habe vorher auch sehr gerne mal ein Glas Rotwein am Abend getrunken.

    Sehr nervig fand ich auch (weil ich das etwa zweimal pro Tag gefragt wurde): "Hast du keine Gelüste? Du musst doch Gelüste haben?" und "Ich wollte ja immer xy essen und außerdem musste mein damaliger Freund mitten in der Nacht dies und das und jenes holen gehen, wenn nicht gab es total Zoff". Ähm… ok. Scheint wohl bei jedem anders zu sein. Aber ich hatte tatsächlich keine Gelüste und anscheinend hat auch meine Selbstregulation da ganz gut funktioniert ^^

    Ich denke mal, dass jede Schwangere andere Erfahrungen macht. Manche sind wohl bei vielen ähnlich, aber andere nimmt jede anders wahr. Es ist schon interessant zu lesen, wie es anderen so ergangen ist ^^

    Liebe Grüße,
    Melanie =^_^=

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