Du weisst, dass du müde bist, wenn…

Eines vorweg: für ein Neugeborenes schläft Babybruder L. nicht schlecht. Manchmal schafft er nur drei Stunden am Stück, sein Rekord liegt bei sechs. Durchschnittlich schafft er in der Nacht ungefähr 4 Stunden. Was ja absolut ok ist. Und ich wiederhole mantramässig immer wieder, dass wir Menschen ja dafür geschaffen wurden, in diesen Situationen mit wenig Schlaf zu existieren. Trotzdem habe ich mal eine kleine Liste zusammengestellt, wie ich unter Schlafentzug funktioniere.

Ich bin nämlich richtig müde, wenn:

1. Ich meine Hände mit Zahnpasta statt Handcreme einreibe. Yep, es fühlt sich an wie ein erfrischendes Peeling.

2. Ich dem Kleinkind die Schuhe verkehrt herum anziehe und mir für eine Sekunde überlege, ob das wirklich so schlimm ist.

3. Ich mein Handy an allen möglichen und unmöglichen Orten wiederfinde – unter anderem in der Kleiderschublade des Babybruders.

4. Ich dem Babybruder den Body verkehrt herum anziehe und dies erst merke, als ich die Knöpfe schliessen will.

5. Ich drei Lagen – Primer, Makeup, Concealer – brauche, um meine Augengräben in normale Augenringe umzugestalten.

6. Das „3 chliini Fischli Lied“ in Endlos-Schleife vom iPhone mein bester Freund wird. So lässt sich das Kleinkind während des Stillens am besten beschäftigen.

7. Ich mir überlege, mich mit Hilfe von Möbeln im Badezimmer zu blockieren, um kurz in der Wanne zu dösen.

8. Ich mir lieber einen fünfminütigen Kampf mit dem Säugling liefere, damit er im Liegen stillt, statt mich aufzusetzen.

9. Der Papa eine feuchte Stelle auf der Matratze spürt und das Kleinkind um 02:30 Uhr komplett umzieht und in einen neuen Schlafsack steckt, weil er glaubt, sie habe sich bepiselt. Dabei handelte es sich bloss um etwas Schweiss.

Punkt Nr. 10 fehlt uns noch. Vielleicht könnt ihr uns weiter helfen? Was ist euch schon alles absurdes unter Schlafmangel passiert?

 




Deborah Lacourrege

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