Wie verpflege ich zwei Kinder unterwegs?

Ich gebe es zu, ich habe den stetigen Drang meine Kinder zu füttern. Und meinen Mann. Und meine Gäste. Der Papa findet es manchmal ein wenig beängstigend. Dabei kann ich gar nichts dafür: Ich bin zur Hälfte Wienerin mit Wurzeln noch weiter in den Osten. Es gibt eine Horror-Vorstellung, die in unserer Familie dominiert: Dass jemand, der uns nahe steht, Hunger leider könnte. Und so bekommen alle in meinem Umfeld ständig Essen angeboten. Besonders meine Kinder, denn die scheinen sich beide gegen mich verschworen zu haben und wollen einfach keinen Speck ansetzen.

Proviant für eine ganze Armee

Ganz schlimm ist es, wenn wir unterwegs sind. Ein Nachmittag im Park? Ich packe Essen für eine 10-köpfige Familie ein: Apfelschnitze, Gurkenscheiben (für das zahnende Baby), Cashew-Nüsse, Dar-Vida, Maiswaffeln, Himbeeren, Getreideriegel, Früchtequark, ein Weggli, ein kleines Schöggeli und natürlich Quetschies.

Wer meinen Blog aufmerksam liest, der weiss, dass Quetschies fester Bestandteil meiner Wickeltasche sind. Sie sind aus Bio-Zutaten hergestellt und relativ lange haltbar. Deshalb könnte man die Little Smoothies und die Kids Big Smoothies von Hero Baby als den perfekten Notvorrat für Baby und Kleinkind bezeichnen.

Schon oft kam es vor, dass Klein C. und ich unsere gesamten Zvieri-Vorräte an andere Kinder verteilte hatten und Klein C. dann doch noch Hunger hatte…  Ein Quetschie haben wir noch immer gefunden. Oder der Babybruder – der inzwischen übrigens grosser Früchtebrei-Fan ist – hatte Hunger und Mama ganz vergessen, den selbstgemachten Brei aufzutauen? Quetschie it is. Der Lieblings-Smoothie beider Kinder ist übrigens Birne-Banane-Himbeere.

Chaos-Mama braucht praktische Lösung

Ich wäre ja nur zu gerne die perfekte Mutter. Aber sind wir ehrlich – ein angeborenes Chaotentum und Stilldemenz verunmöglichen dies. Und so muss Klein C. auch mal mit einem nassen T-Shirt nach Hause laufen, weil sie im Brunnen geplantscht hat und Mama ganz vergass, ein neues Ersatz-T-Shirt einzupacken. Und der Babybruder – ja, der bekommt ab und zu mal ein Quetschie – weil Mama vergass Brei mitzunehmen oder lieber ihre Haare gewaschen hat, statt welchen zu kochen.

Seit kurzem bekommt der Babybruder übrigens auch Fleisch zu essen und wir haben die Menus – konkret Reis, Poulet, Gemüse – ausprobiert. Auch das hat er gut gegessen. Ich kann mir gut vorstellen, einige der Menus mit in unsere Ferien nach Italien zu nehmen. In den Ferien mag ich einfach keinen Brei kochen, ihr schon?

Übrigens: bei diesem wunderschönen Wetter, kann mich Klein C. trotz Notvorrat für ein halbes Dorf trotzdem immer wieder von der Nötigkeit eines Glacés überzeugen… Aber das darf ja auch mal sein, oder?

* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Hero Baby.

Deborah Lacourrege

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