Schwups, aufgebaut – das Nuna Sena Reisebett im Härtetest

Brauchen wir ein Reisebett? Diese Frage stellten wir uns, also ich noch mit Klein C. schwanger war. Wir hatten nicht unbedingt vor, in unmittelbarer Zeit nach der Geburt schon wieder wegzufahren. Unsere Freunde wollten uns ihr altes Bett schenken… Wie sagt man noch so schön: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul?

Tatsächlich brauchten wir das Bettchen schon viel früher als gedacht. Nämlich, als C. drei Wochen alt war. Damals zogen wir in unsere neue Wohnung. Da C. als Neugeborenes eine Schlaftablette war, konnten wir sie einfach in das Reisebettchen legen und jeweils in das Zimmer stellen, in dem es am ruhigsten war…

Nur bis wir das Bett aufgebaut hatten. Um ehrlich zu sein, glaube ich, deswegen sogar geweint zu haben. Die ganze Fimmelei war einfach zu viel für mein übernächtigtes, babybluesiges Gehirn. Als wir also die Anfrage von Nuna bekamen, einige Produkte auszuprobieren, fiel unsere Wahl schnell auf das Sena Babybett. Im Produktebeschrieb hiess es nämlich: “Auf und zu in Sekunden, wirklich!” Das wollten wir testen…

Ein Babybett – in Sekundenschnelle aufgebaut

Und zwar in Italien. Im Juli fuhren wir für zehn Tage in unser südliches Nachbarland. Zuerst ins Piemont und dann weiter nach Ligurien. Im Agriturismo angekommen holte der Papa das Bettchen aus dem Auto. Er schaute es kritisch an… doch dann, tatsächlich: er musste es bloss aufklappen und schwups, stand das Bettchen da.

Eigentlich gibt es für das Nuna Sena einen Einsatz, damit man kleinere Babys nicht so tief hinlegen muss. Darauf hatte ich in unseren Ferien spekuliert. Denn zu diesem Zeitpunkt schlief der Babybruder bei uns zu Hause noch im etwas tiefergelegten Beistellbett. Ich dachte, wenn er mit mir auf Kopfhöhe wäre, würde es es in Ordnung finden, im eigenen Bett zu schlafen…

Einige Tage vor unserer Reise, im Alter von 8 Monaten, begann der Babybruder sich hochzuziehen. Der Plan mit dem Neugeboreneneinsatz hatte sich also in Luft aufgelöst. Ich gebe zu, ich hatte etwas Angst vor der ersten Nacht. Ob der Kleine wohl im eigenen Bettchen (wenn auch direkt neben der Mama) schlafen würde? Ja, das tat er. Zwar nicht gut. Aber das ist auch zu Hause nicht so sein Ding.

Wieso eigentlich nur im Zimmer?

In der Folge begannen wir, den Babybruder auch für den Mittagsschlaf ins Bettchen zu legen und nahmen dieses mit an den Pool. Es gab Tage, da machte Klein C. parallel ihren Mittagsschlaf im Kinderwagen. Und Mama und Papa konnten tatsächlich zu zweit im Pool eine Runde schwimmen gehen. Auch wenn es nur für eine halbe Stunde war.

Ob der Lärm um den Pool den Babybruder nicht weckten? Mitnichten. Der Kleine schlief. Und schlief. Und schlief. Ob es am Bett oder an den warmen Temperaturen gelegen ist? Das wissen wir bis heute nicht…

*Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Nuna.

 

 

Deborah Lacourrege

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