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Mit SBB RailWay nach Lausanne ins Aquatis

by Jerome

Klein C.s erstes Wort war «Sch!». «Sch!» wie Fisch. Auch wir sind Fisch-Fans, haben wir doch seit unseren Unizeiten in Lausanne ein Aquarium. Als uns Railaway anfragte, ob wir eines ihrer vielen Angebote testen wollten, war für uns sofort klar, dass es ins Aquatis nach Lausanne gehen sollte. * Das letzten Oktober eröffnete Aquatis ist schliesslich das grösste Süsswasser-Schauaquarium-Vivarium Europas. Also nichts wie hin…

Im SBB Familienabteil durch die halbe Schweiz

Was eigentlich ein Familienausflug sein sollte, wurde dann zu einer Papa-Tochter Reise, da die Mama wegen eines Velounfalls ausfiel. Frühmorgens machte ich mich also mit Klein C. auf den Weg. Aufgrund einer technischen Störung und eines Events in Bern hatte unser Zug grosse Verpätung und war komplett überfüllt – obwohl wir zu Randzeiten unter der Woche unterwegs waren. Bis Bern fanden wir leider nur am Boden des Kinderwagens noch ein Plätzchen.

Wie dem auch sei. Ab Fribourg bis nach Lausanne hatten wir Platz und konnten die Aussicht aufs Lavaux geniessen, beziehungsweise ungestört spielen. Für mich war es ein bisschen nostalgisch, haben wir die Strecke in die Westschweiz während der Uni jeden Monat mehrmals befahren.

Von Bahnhof Lausanne ist man mit der Metro M2 in wenigen Minuten in Vennes, wo sich die Metrostation sozusagen im Untergeschoss des Aquatis befindet.

10’000 Fische – topmodern inszeniert

Klein C. wurde sofort magisch vom Souvenirshop angezogen. Eine Regalwand mit «losa Fischli» hatte es ihr angetan. Nach harten Verhandlungen einigten wir uns darauf zuerst die Fische anzuschauen und dann Souvenirs zu kaufen. Die insgesamt 46 Aquarien des Aquatis verteilen sich in fünf Zonen über zwei Etagen. Wir waren zwar ohne Kinderwagen unterwegs, die ganze Reise inkl Aquatis wäre aber auch mit Wagen problemlos machbar gewesen. Beim Eingang könnt ihr übrigens euer Gepäck ganz bequem in grossen Schliessfächern deponieren.

Kaum im ersten Stock angekommen, wollte Klein C. aber schon wieder nach Hause. Was war passiert? Der erste Teil des Rundgangs beschäftigt sich mit der Rhone. Von der Entstehung des Flusses in der letzten grossen Eiszeit bis über die aktuellen Bewohner der Rhone von den ersten Kilometern in der Schweiz bis nach Südfrankreich in der Camargue wo sie ins Mittelmeer mündet. Dieser erste Teil ist sehr schön, aber doch eher düster gestaltet. Irgendwo taucht dann sogar noch ein lebensgrosser Raubsaurier auf. Das war dann (trotz der eigentlich grossen Saurierliebe) etwas zu viel des Guten: Klein C. musste plötzlich wieder getragen werden. Eine schöne Videoprojektion der Camargue Flamingos konnte sie dann aber wieder beruhigen.

Das Aquatis ist generell wunderschön gestaltet. Die Aquarien sind gigantisch gross, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und gut einsehbar. Die interaktiven Infotafeln sind technisch auf dem neuesten Stand, mehrsprachig und intuitiv zu bedienen. Auch die vielen Nebenausstellungen sind super spannend. So muss eine Ausstellung 2018 gemacht sein!
Ein kleiner Hinweis noch betreffend Kleiderwahl: die meisten Böden sind verspiegelt…

Schlussendlich rannte Klein C. von Aquarium zu Aquarium und nach nicht mal einer Stunde waren wir wieder… im Souvenirshop beim «losa Fischli». Der rosa Piranha wurde gekauft und wir machten erstmals Mittagspause im Restaurant. Der grosse Brunnen im Innenhof zwischen Aquatis und angeschlossenem Hotel (ganz praktisch wenn man mehr als nur einen Tag in Lausanne verbringen möchte) wurde kurzerhand zum Planschbecken umfunktioniert.

Beim zweiten Durchgang nahmen wir uns etwas mehr mehr Zeit. Gefühlt haben wir so in den ungefähr drei Stunden im Aquatis dann doch einen grossen Teil der mehr als 10’000 Fische und 100 Reptilien und Amphibien gesehen.

Mediterranes Flair in Lausanne-Ouchy

Es war aber trotzdem noch etwas früh um schon wieder den Zug zurück in die Deutschschweiz zu nehmen. Wir setzen uns also wieder in die Metro und fuhren bis ganz hinunter an den See nach Ouchy-Olympique.

Schon als Studenten haben wir hier viele schöne Stunden verbracht. Aber auch als Familie hat die Promenade am Ufer des Lac Léman viel zu bieten. Mit einem Glacé in der Hand beobachteten wir Schwäne, Skater und Touristen und liessen den Nachmittag gemütlich ausklingen, bevor wir uns wieder auf den langen Weg zurück nach Zürich machten. Dieses Mal ganz ohne Verspätung und mit viel Platz im Familienabteil…

 

* Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit SBB RailAway, widerspiegelt aber zu 100% unsere persönliche Meinung.

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11 comments

Katrin Kolb 24. September 2018 - 16:04

Wir freuen uns auf den rosa Piranha!

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Janine Arquisch 24. September 2018 - 20:19

Die Rochen haben mich selber Kind schon fasziniert hat und meine Kids finden die Haie so spannend . Wow herzlichen dank für die chance wir waren noch nie alle zusammen im Sealife

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Conny 24. September 2018 - 21:33

Salü.merci vellmol för de (&di vele andere) informativ und cooli Brecht.also mer send vo dem lässige Uusflug scho bem Spel-zug-wagon begeischteret gsi! Eusi Kiddies findet ebe au alli „Fisssli“ mega toll und demet mer ned stundelang ade Bünz müsted stoh,zum welchi gseh wörded mer eus riesig öber das goodie vo Railaway freue!

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Verena 24. September 2018 - 22:46

Mer möchted de Nemoooo gseh 🙂

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Familie Dörig 25. September 2018 - 8:02

Halli hallo also so wie ich meine Zwillingsmädchen kenne freuen sie sich nicht auf einen, sondernauf alle. Sie lieben Aquarien, doch in Lausanne waren wir bis jetzt noch nicht, somit wäre ein Gewinn toll. Ich kann euch dann anschliessend erzählen, welcher Fisch ihnen und uns Eltern am Besten gefiel! Grüsse aus der Zentralschweiz

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Markus Geiger 25. September 2018 - 19:48

Vielen Dank für den tollen Bericht. Ich, respektive wir kannten bisher nur das Aquarium in Konstanz. Ins Welsche haben wir es als Familie noch nie geschafft. Während vielen Jahren hatte ich selber ein Aquarium. Als die Kinder kamen haben sich die Prioritäten dann allerdings verschoben. Fischtechnisch sind unsere Favoriten eigentlich gar keine „Fische“. Die Rochen faszinieren die Kinder enorm und ich finde die Garnelen super. Gerne würden wir die Unterwasserwelt in Lausanne einmal entdecken Es gibt ja wirklich viel zu sehen 🙂

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Fam. Gisler 25. September 2018 - 19:50

Wir sind eine begeisterte Aquaristik-Familie und unsere Favoriten sind die Guppys und Rochen und Clownfische und Delfine und Walfische und Haifische und…ja eigentlich fasziniert uns alles was schwimmt (ausser Müll und Plastik natürlich).

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Karin Langenegger 26. September 2018 - 15:27

Wir würden gerne Nemo sehen 🙂 Vielen lieben DANK!

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Sandra 26. September 2018 - 16:43

Meine zwei Kinder lieben alle Fische. Daher mögliche viele verschiedene.

Und ich freue mich für die Piranhas.

Sandra

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Theres Sputnik 28. September 2018 - 12:10

Hallo! Wir haben vom kurzem Nachwuchs bekommen und die Kleine saugte so fest dass die Hebamme im Spital sie „Baby Piranha“ nennte. Der Name ist bis heute geblieben. Es ist halt kein Süsswasserfisch darum leider nicht in Lausanne sichtlich.
Und sonst, aufgewachsen in Lavaux, bleibt mir den Geschmack von den im Butter gekochten Eglifilets im Mund (NIE NIE wie in der Deutschschweiz Eglifilets im Bierteig kochen!).

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Deborah Lacourrege 1. Oktober 2018 - 8:17

Ihr habt Glück, Piranhas gibt es im Aquatis ganz viele. Sie sind nämlich Süsswasserfische. Meine Tochter trägt übrigens aus dem gleichen Grund den gleichen Spitznamen…

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