Brei, nein danke! Unser Übergang zum Familientisch

Wir erziehen bedürfnisorientiert. Beim Thema Beikost bedeutete das für uns, nicht auf Biegen und Brechen das klassische Baby Led Weaning (BLW) durchzuziehen. Normalerweise bekommen Babys bei BLW von Anfang an Fingerfood. Die Idee ist, dass sie selbst essen. Zuvor und danach werden sie gestillt – die Mahlzeiten ersetzen die Milch nicht.

Bei uns bekommt der Babybruder zwar nach wie vor Milch nach Bedarf. Wir boten aber von Anfang an beides an: Brei und Fingerfood. Die ersten drei Monate bevorzugte der Babybruder ganz klar Brei. Und das war für uns selbstverständlich in Ordnung so.

Irgendwann jedoch – es muss kurz bevor der Babybruder 9 Monate alt wurde gewesen sein – begann er ganz empört beim Nachtessen zu weinen und schaute dabei intensiv auf den Teller seiner Schwester. Diese hatte sich gerade genüsslich ein Fussili in den Mund gesteckt. Also boten wir ihm auch eine Nudel an. Es macht “Schwups”, das Fussili war im Mund und wurde gleich genüsslich gekaut.

Da wussten wir: das war der Anfang vom Ende. Vom Ende der Breizeit. Und so liessen wir den Babybruder am Abend vom Tisch mitessen. Er zeigt schon früh klare Präferenzen: sauer? Nein danke! Quinoa? The root of all evil. Dafür waren Pasta mit allen möglichen Saucen, Kartoffelpuffer und Omeletten mit Spinat die ganz grosse Liebe. Auch Risotto findet er toll.

Die Suche nach dem perfekten Snack

In Folge begannen wurden wir auch bei den Snacks immer experimentierfreudiger. Da der Babybruder Bananen in jeder Form liebt, probierten wir auch das Bio Bananen Popcorn von Hero aus. Ein wunderbarer Babysnack, weil es weder beigefügten Zucker noch Salz enthält. Offiziell wird dieses zwar erst ab dem 12. Lebensmonat empfohlen. Das war dem Babybruder aber total egal: gleich beim ersten Mal ass er ein ganzes Pack Bananenpopcorn.

Auch die Little Snackys mit Tomaten oder Rüebli findet er toll. Nur, dass er sich diese mit Klein C. teilen muss. Diese schrieh: “Oh, Chips!” und riss das Pack an sich. Auch wir Eltern finden die Snackys ziemlich toll. Zwar sind auch diese nicht gesalzen, die Tomaten-Version ist mit Zwiebel- und Paprikapulver jedoch relativ gut gewürzt.

Zvieri und Frühstücksideen für Babys

Den nächsten Brei, den der Babybruder abschaffte, war der Zvieri-Brei. Zwar nehmen wir immer noch ein Notfall-Quetschie mit, auf dieses müssen wir jedoch selten zurückgreifen. Der Babybruder beisst genüsslich grosse Bananenstücke ab. Vertilgt Zwetschgen, Birnen, Melonen, Heidelbeeren und Äpfel in grossen Mengen. Dazu manchmal noch ein kleines Schafmilchjoghurt. Um ehrlich zu sein, isst er aktuell wohl mehr als die grosse Schwester. Wir vermuten einen Wachstumsschub. Und natürlich die Tatsache, dass der Babybruder mit seinen 10 Monaten bereits 6 Zähne hat. Wobei, während ich das schreibe, drücken womöglich Nummer 7 und 8 durch.

Das Gleiche gilt beim Frühstück: Der Babybruder mag fast ein ganzes Butterweggli oder einen kleinen Pancake. Alleine. Dazu Früchte. Selbstverständlich all das, nachdem er seinen Morgenschoppen bereits hatte. Und ich sitze daneben und staune, wieviel Essen eigentlich in so ein kleines Wesen passt…

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Hero.

Deborah Lacourrege

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