Neues Jahr, neues Glück – meine Wünsche für 2019

Hallo 2019, ich freue mich auf dich! Nicht, dass 2018 schlecht gewesen wäre, im Gegenteil. Es war mein erstes ganzes Jahr mit zwei kleinen Kindern. Es war wundervoll, aber auch richtig, richtig hart. Ganz besonders, als ich im Mai wieder angefangen habe zu arbeiten. Seither ist einiges einfacher und anderes noch komplizierter geworden. Deshalb habe ich auch nur fünf Wünsche an dich, du tolles neues Jahr.

Ruhe, Gesundheit und mehr Schlaf

1. Bitte bring noch mehr Ruhe und Routine mit. Zwei Jahre Altersabstand ist intensiv. Doch mit der Zeit wird es leichter. Klein C. wird immer selbstständiger, spielt inzwischen auch gut alleine oder mit anderen Kindern. Und sobald der Babybruder richtig sicher läuft, wird auch das ständige Retten vor Kanten und harten Untergründen wegfallen.

2. Bitte bring uns mehr Gesundheit für den Babybruder. Unser kleiner Junge hat es nicht leicht. Er ist mit Aplasia Cutis Congenita zur Welt gekommen. Bald haben wir wieder einen Untersuch, der mehr Klarrheit zu Behandlungsmöglichkeiten bringen soll. Auch bei der Verdauung des Kleinen hoffen wir bald mehr zu wissen. Ständiger Durchfall und geringe Gewichtszunahme machen uns Sorgen. Nur Laktoseintoleranz oder doch Zöliakie? Wir hoffen noch diesen Monat mehr zu erfahren. Auch der Pseudokrupp sorgte für viele schlaflose Nächte im vergangenen Jahr.

3. Apropos Schlafmangel: Wir hoffen, dass sich die Schlafsituation von Klein C. in diesem Jahr klären wird. C. hat es sich zur Mission gemacht, sich zwischen ihre Eltern zu quetschen. Da sie aber inzwischen über einen Meter gross ist und im Schlaf zum Oktopus mutiert, war die Schlafsituation für uns nicht mehr tolerabel. Ist C. im Bett, zieht ein Elternteil aus. Für uns eine sehr schwierige Situation, die Zweisamkeit fehlt.

4. Mehr Zweisamkeit, mehr Zuneigung, mehr Rücksicht aufeinander: Das wünsche ich mir von 2019 in unserer Paarbeziehung. 2018 haben wir viel gestritten, uns aber immer wieder versöhnt und sind durch die vielen Herausforderungen stärker geworden. Jetzt, da die Kinder grösser werden, ist es immer einfacher Zeit für uns zu finden. Ein bisschen kuscheln und den Tag Revue passieren lassen, wenn der Babybruder schläft und C. alleine spielt. Oder auch mal einen Babysitter buchen, um zusammen wegzugehen. Das brauchen wir mehr im neuen Jahr.

5. Und zu guter Letzt, oder vielleicht doch zu allererst, wünsche ich mir mehr Me-Time und Selbstliebe. Als Mütter vergessen wir unsere Bedürfnisse so oft. Stehen unter Druck, uns nicht nur um unsere Kinder zu kümmern, sondern auch eine perfekte Wohnung zu haben und die perfekte Arbeitnehmerin zu sein. Im neuen Jahr will ich öfter auch mal Stopp, auch mal Nein sagen, wenn mir alles zu viel wird. Werde mir mehr Zeit für Sport, Coiffeurbesuche und Frauenabende nehmen. Und dies natürlich auch dem Papa zugestehen.

Und was sind eure Wünsche für das neue Jahr?




Deborah Lacourrege

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