Fliegen mit Kindern – die BedBox von JetKids by Stokke im Test

Ich gebe es zu, ich hatte schon seit unserer letzten grossen Reise nach Australien mit der BedBox von Jetkids by Stokke geliebäugelt. Zwar passte Klein C. mit ihren 18 Monaten damals noch ins Bassinett, ich wusste aber, dass das definitiv das letzte Mal der Fall sein würde. Mir gefiel das Konzept, aus einem normalen Sitz einen Schlafplatz für Kinder zu machen. Denn sind wir realistisch, einen Businessflug mit zwei Kindern werden wir uns wohl nie leisten können.

Als uns Stokke also anfragte, ob wir ein entsprechendes Exemplar nicht testen wollten, nahmen wir dankend an. Doch lange fehlte die Möglichkeit, den Koffer zu testen. Als der Babybruder noch klein war, waren wir hauptsächlich mit dem Zug und mit dem Auto (was er gehasst hat) unterwegs. Unsere Reise in den Oman sahen wir als optimale Testmöglichkeit, der Hinflug (knapp 6 Stunden) war zudem ein Nachtflug.

Als uns die BedBox erreichte (Klein C. entschied sich natürlich für das Modell in Rosa), wurde klar, dass sie viel mehr als ein mobiles Bett ist. Sie bietet zum Beispiel richtig viel Platz. Und so sprachen wir mit C. ab, dass sie alles Spielzeug mitnehmen dürfe, das in den Koffer dürfe. Damit entfiel schon mal die lange Diskussion, die auch mal dazu führte, dass ein Grossteil unseres Gepäcks aus Kinderspielsachen bestand. Mitgeliefert wurden übrigens auch süsse Sticker, die wir zum Personalisieren des Koffers nutzen konnte. Für Klein C. mussten aber zusätzlich noch Elsa und Anna drauf…

Die BedBox – auch als Nachziehkoffer sehr begehrt

Am Flughafen stellte sich dann heraus, welches Feature der BedBox Klein C. am meisten mochte: Mit ganz viel Leidenschaft setzte sie sich auf den Koffer und liess sich von Papa herumkutschieren. Sie verzauberte damit Fluggäste und Flughafenpersonal in Zürich und Muskat. Und wir fanden es auch sehr praktisch, da wir beide Kinder komplett im Griff hatten (mit dem Babybruder im Tragetuch) und in unserem eigenen Tempo unterwegs sein konnten.

Der Kinderkoffer ist übrigens relativ hoch, auch im Vergleich zu anderen Nachziehkoffern. Das bedeutet, dass auch grössere Kinder (ja, C. ist mit ca. 1.05 m riesig für ihr Alter) gut darauf sitzen können.

Aus einem Sitz wird ein Bett

Auf unserem Nachtflug kam die BedBox dann noch als Sitzverlängerung zum Einsatz. Sitzend passten C.s ausgestreckte Beine darauf, liegend war auch gut möglich, wenn sie sich ein wenig klein machte. Auch dem Bild sieht man sie halbsitzend – das war Klein C.s Entscheid. Sie macht die Dinge selten so, wie sie eigentlich vorgesehen sind…

Der Babybruder schlief parallel dazu im Bassinett. Yep, er passte noch ins Babybettchen, bei Oman Air liegt die Gewichtsbeschränkung je nach Flugzeug zwischen 11 und 14 Kilogramm. Und Mama schaute sich einen Film an, weil sie auch Nachtflügen eh nicht schlafen kann.

Unsere Ferien im Oman wurden dann leider nicht so prickelnd, weil der Babybruder sehr krank wurde. Dabei wäre alles so perfekt gewesen – die beiden sind gut geflogen und das Hotel, das Shangri La al Waha, war ein Traum.

Noch ein kleiner Tipp: Bitte klärt vorher ab, ob die Jetbox bei der entsprechenden Fluggesellschaft zugelassen ist. Wir sind mit Oman Air geflogen. Eine Liste findet ihr hier.

Übrigens: unsere Bedbox könnt ihr auch bequem mieten.

 

* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Stokke.

Deborah

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