Von rosa Häschen & Pythagoras: ein Ausflug mit SBB RailAway ins Technorama

Vor vielen Jahren war ich zum letzten Mal im Technorama in Winterthur. So richtig erinnern konnte ich mich nicht mehr, ich wusste einzig noch, dass das Technorama kein gewöhnliches Museum ist. Im Technorama, dem swiss science center, kann man alles berühren.

Was als Familienausflug geplant war, wurde zum Papa-Tochter-Ausflug. Der Babybruder war leider wieder krank und musste ein paar Tage im Kinderspital verbringen. Den schon langen geplanten Ausflug wollten wir Klein C. aber nicht vorbehalten, und wie schon der letzte Ausflug mit SBB Railaway ins Aquatis nach Lausanne, wurde es auch jetzt ein Papa-Tochter Tag.

Per S-Bahn ins swiss science center

Das Technorama erreicht man ab Bahnhof Winterthur ganz bequem mit der S-Bahn bis Oberwinterthur oder mit dem Bus.

Das erste Highlight war, neben der super coolen Fassade des Technorama, die Garderobe. Für CHF 2.- Depotgebühr können hier grosse Schliessfächer gemietet werden. Es ist also überhaupt kein Problem, wenn man etwas mehr Gepäck dabei hat.

500 Experimentierstationen zum Anfassen

Wir waren von der grossen Menge an Möglichkeiten erstmals etwas überfordert. «Wasser, Natur, Chaos», «Holzmaschinen», «Strom und Magnete», oder doch eher die «Blitz-Arena»? Drei Etagen, mehr als 500 Experimentierstationen.; wo fängt man da am besten an? Wir hielten uns an den Tipp auf der Webseite: «entscheiden Sie nach Ihrem Bauchgefühl».

Das war ein guter Rat, denn ich machte mir etwas Sorgen, dass Klein C. für viele der Experimentierstationen noch etwas zu klein wäre. Das war total unbegründet. Denn auch sie hörte auf ihr Bauchgefühl und hüpfte fröhlich von einer Station zur nächsten.

Es gibt so viele zu sehen: Experimente zu Spektren, Polarisierungen, gigantische Kugelbahnen aus Holz, Plasmakugeln, Würfelspiele, mathematische Rätsel, optische Täuschungen und noch vieles mehr.

Physik war im Gymnasium nicht mein bestes Fach (von Mathe reden wir jetzt gar nicht), auch wenn ich es immer sehr spannend fand. Bei vielen Experimenten musste ich an meine Schulzeit zurückdenken. Manchmal (leider nicht immer) kam der Aha-Effekt. Wäre der Unterricht doch damals nicht ganz so trocken gewesen…

Pythagoras und die Häschen

a2+b2=c2. Der Satz des Pythagoras (ich muss leider Wikipedia zitieren) besagt, «dass in allen ebenen rechtwinkligen Dreiecken die Summe der Flächeninhalte der Kathetenquadrate gleich dem Flächeninhalt des Hypotenusenquadrates ist.» So einfach ist das.

Wusstet ihr aber, dass man das mit farbigen Häsli noch viel anschaulicher demonstrieren kann? Ich nicht.

Und einmal mehr wünschte ich mir, man hätte mir das damals etwas praxisnaher vermittelt. Klein C. war auf alle Fälle begeistert. Wohl mehr von den Häsli als von Pythagoras. Aber wer weiss? Eventuell war das der Start einer naturwissenschaftlichen Karriere? Als Geistes- und Sozialwissenschaftler würde ich es mir wünschen…

Nicht ganz verwunderlich blieben wir aber dann doch am längsten beim Seifenblasen-Bassin und den Wasser-Experimenten. Apropos Wasser: in den Sommermonaten empfiehlt sich auch ein Besuch der Aussenanlagen. Dort gibt es einen grossen Brunnen und Wasserspiele. Trotz geschlossenem Aussenbereich, einem nicht sehr schönen Sonntag und entsprechend sehr vielen Leuten, verteilte sich alles schön über die vielen Etagen und Stationen. Wer an einem Sonntag schon mal im Zoo war, weiss wie sich Dichtestress anfühlt. Das war hier nie der Fall. Uns hat das Technorama positiv überrascht und wir blieben mehr als drei Stunden – und hätten wohl nochmals so lange bleiben können. Das swiss science center ist ein Ausflug für die ganze Familie, ohne Alterslimit nach unten. Wir werden sicher wiederkommen.

 

Praktische Infos & Verlosung

Alle Informationen zu Anreise, Öffnungszeiten (jeden Tag von 10-17 Uhr) und den Eintrittspreisen (Kinder bis 5 Jahre sind gratis) findet ihr hier. Der Ausflug kann auch ganz bequem inklusive Anreise mit der Bahn & Bus bei SBB RailAway gebucht werden.

Wir verlosen übrigens  drei RailAway Gutscheine à CHF 100.-. Ihr wollt mitmachen?
Erzählt uns unten im Kommentar oder auf unserer Facebook Seite wohin ihr am liebsten möchtet. Alle RailAway Kombi-Angebote findet ihr hier.

Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen können alle volljährigen Personen mit Postadresse in der Schweiz. Es werden total drei RailChecks à CHF 100.- verlost. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung der Produkte entfällt. Das Gewinnspiel dauert bis am Samstag, 27. April, um 23:59 Uhr.

* Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit SBB RailAway, widerspiegelt aber zu 100% unsere persönliche Meinung.

Deborah Lacourrege

6 Comments

  1. Antworten

    Janina

    16. April 2019

    Technorama hat mich jetzt gad “gluschtig” gmacht. 🙂 waren wir schon eeewigs nicht mehr…

  2. Antworten

    Kate

    17. April 2019

    Wir würden auch gerne das Technorama mit unserem kleinen Junior ausprobieren. 🙂

  3. Antworten

    Manuela

    17. April 2019

    Wir reisen auch viel mit dem Zug. Morgen gehts nach Arth Goldau in den Tierpark und das nächste Mal solls der Zoo Zürich werden… Da waren auch wir Eltern noch nie 😳 ein Gutschein könnten wir also gut gebrauchen! 😍

  4. Antworten

    sarah

    17. April 2019

    oohhhh ich war schon jahre nicht mehr im technorama😍 aber wir wollen sicher mal ins sealife in konstanz.

  5. Antworten

    Nina

    18. April 2019

    Mit dem Gutschein würde ich ins Sea Life nach Konstanz fahren.

  6. Antworten

    Franzi

    20. April 2019

    Als fünfköpfige Familie würden wir gerne wieder einmal ins Swissminiature in Melide…

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