Stokke Beat – der Papa und sein Kinderwagen auf Tour im Industriequartier

Wir dürfen den neuen Stokke Beat Kinderwagen ausprobieren. Genauer gesagt: der Papa. Er wird den Wagen in den nächsten Wochen und Monaten auf Herz und Nieren testen und euch kinderwagentaugliche Ecken der Stadt Zürich zeigen.

In absehbarer Zeit wird unsere Kinderwagenzeit wohl zu Ende gehen. Dies ist einerseits schön, anderseits auch etwas traurig. Der Stokke Beat wird also voraussichtlich unser letzter Kinderwagen sein. Wir sind keine Newbies mehr und wissen, worauf es bei einem guten Wagen ankommt.

Wir sind schon lange Stokke Fans. Wir lieben das Tripp Trapp, das Sleepi Bett und die BedBox. Die letzten vier Jahre wurden Klein C. und der Babybruder mit einem Stokke Scoot Kinderwagen um die Welt kutschiert. Der Scoot war mit uns in Südfrankreich, in Malta, in den Emiraten, in Singapur und sogar in Australien.

Stokke Scoot: auch strandtauglich…

Diesen Sommer haben wir unseren alten Scoot aber in die wohlverdiente Rente geschickt. Nicht etwa entsorgt, nein, er darf nun hoffentlich noch viele Jahre lang Babys in der Kita in den Schlaf schaukeln.

Stokke Beat – der perfekte Kinderwagen für die Stadt?

Doch zurück zum neuen Stokke Beat. Wie beim Auto (das wir übrigens nicht haben) gilt in der Stadt auch bei Kinderwagen: kompakt und wendig schlägt jeden grossen SUV. Hier punktet der Beat. Er ist schmal, wendig und bietet auf wenig Stellfläche viel Stauraum. Dies ist zum Beispiel in einem überfüllten Bus ein grosses Plus. Er lässt sich auch ganz leicht einhändig zusammenlegen und wiegt nur 9,5 Kilo.

Die Einkaufsablage trägt offiziell 10 Kilo. Ich bin mir aber sicher, dass wir bei unseren Wocheneinkäufen schon problemlos einiges mehr geladen haben.  A propos beladen: der Stokke Beat ist für Kinder bis 22 Kilo ausgelegt, der Wagen sollte problemlos die ganze Zeit vom Baby bis zum Ende der „Wägeli-Phase“ abdecken.

Eine Tour durch den Kreis 5

Wir haben den Stokke Beat erstmals im Spätsommer testen dürfen, die Bilder unseres Stadtspaziergangs sind entsprechend sommerlich.

Das Industriequartier, besser bekannt als Kreis 5, lebt von Gegensätzen: eingeklemmt zwischen der Limmat und den Bahngleisen, zerschnitten von der Langstrasse und der Hardbrücke. Ausgangsmeilen ganz in der Nähe von beschauliche Genossenschaftssiedlungen. Betonwüsten, Hochhäuser und doch der Natur immer nah.

Spielen und Lesen beim Escher-Wyss Platz

Ganz in der Nähe der Hardbrücke beim Escher-Wyss Platz hat diesen Sommer das neue Schütze-Schulhaus eröffnet. Klein C. würde ja lieber heute als in zwei Jahren in die Schule gehen, wir sind aber ganz froh, dass wir noch etwas Kleinkind-Zeit haben. Nicht nur das Schulhaus ist neu, es wurde auch ein toller Spielplatz gebaut.

Trampoline und ein grossartiges Klettergerüst sind bereits fertig. Bis nächsten Sommer wird das Areal um einen grossen Park mit der gefühlt höchsten Rutschbahn Zürichs ergänzt. Klein C. kann es kaum erwarten.

Falls das Wetter mal zu schlecht sein sollte für den Spielplatz, im Schütze-Schulhaus befindet sich auch eine Pestalozzi-Bibliothek.

Eine Foodtour Richtung Langstrasse

Spielen und lesen machen bekanntlich hungrig und durstig. Richtung Langstrasse, entlang der Josef- und Heinrichstrasse, warten unzählige Restaurants und Quartierläden aus allen Kulturen auf euch. Pizza? Momos? Mezze? Süssgebäck? Glacé? Hier findet ihr es!

Falls ihr das Essen mitnehmt, Platz für einen Korb und eine Decke habt ihr im Stokke Beat ja, empfehlen wir auf der Josefwiese zu picknicken. Für die Kleinen gibt es dort auch einen tollen Spielplatz.

Die Josefwiese ist bei Touristen und Locals beliebt. Wer im Industriequartier wohnt, trifft praktisch immer bekannte Gesichter auf der „Josi“.

Nostalgie bei Frau Gerolds Garten

Auf dem Weg zurück in Richtung Bahnhof Hardbrücke, solltet ihr unbedingt bei den Viaduktbögen vorbeischauen und einen Stopp an der Geroldstrasse machen.

Gerolds Garten ist wahrlich kein Geheimtipp mehr. Zum Glück. Nach dem ersten Hype kehrte auch hier der gemütliche Alltag ein. Wie auf der Josefwiese trifft hier der Anwohner auf den Touristen. Der Banker aus dem Primetower trinkt sein Feierabendbier neben dem Studenten von der Kunsthochschule. Mitten drin Leute aus der Agglo auf der Suche nach dem Freitag-Tower, Touristengruppen aus Asien und Familien wie wir.

Seit diesem Frühling hat die berühmte Gelateria di Berna hier eine Aussenstelle. Im Gegensatz zu den anderen Filialen hält sich die Schlange aber meist in Grenzen.

Warum das „Nostalgie“ im Titel? Ganz in der Nähe, den genauen Ort müsst ihr schon selber finden, steht einer der allerletzten Retro-Photoautomaten der Schweiz. Ihr wisst schon: die Kästen die immer etwas schmuddelig waren, nach faulen Eiern gerochen haben, in denen ihr aber trotzdem einen grossen Teil eurer Teenagerzeit verbracht habt. Für zwei Franken bekommt ihr mit etwas Glück und Geduld einen Streifen mit vier meist sehr lustigen Schwarzweiss Fotos.

Klein C. ist mittlerweile ebenfalls ganz begeistert und hatten grossen Spass mit den analogen „Retro-Selfies“.

Es lohnt sich also das Industriequartier auch mit (kleinen) Kindern näher zu erkunden. Mehr über den Stokke Beat und weitere Papa-Insider Tipps zu Zürich mit Kinderwagen schon bald hier.

* Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Stokke.

Deborah

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