Für diesen Beitrag wurde mir der Mova Z70 Ultra Roller Complete zur Verfügung gestellt.
Wer uns schon länger folgt weiss, dass wir als Eltern beide erwerbstätig sind. Und das eher hochprozentig. Früher, bevor wir Kinder hatten, reichte es, wenn unsere Putzequipe alle zwei Wochen mal vorbeischaute. Doch mit jedem Kind stieg der Dreck in der Wohnung exponentiell. Kaum fertig geputzt, tauchte der Dreck wie von Zauberhand wieder auf. Besonders betroffen ist der Boden. Wir mussten uns also entscheiden: Unsere Anforderungen punkto Sauberkeit herunterzuschrauben oder weiter outzusourcen.
Zum Glück hat die Elektronik-Industrie dieses Problem auch erkannt und bietet seit Jahren Saug- und Wischroboter an, die sich in ihrer Leistung rasend schnell entwickeln. Wir hatten lange einen Saugroboter. Doch spätestens mit dem Einzug unserer beiden Langhaar-Kater vor etwas mehr als einem Jahr kam dieser zunehmend an seine Grenzen. Es sollte also dringend eine Alternative her, die auch feucht aufnehmen konnte: Der Mova Z70 Ultra Roller Complete.

So funktioniert der Mova Z70 Ultra
Drei Kinder, zwei Kater, 111 Quadratmeter, eine Wohnküche und ein Boden, auf dem jeder Fussabdruck zu sehen ist. Das waren die Voraussetzungen für den Test des Mova Z70 Ultra Roller Complete. Zwei Tage lange stand der Karton inklusive Wischroboter in unserem Gang. Ich fürchtete mich etwas vor dessen Installation. Denn ich dachte dass dies, wie oft bei elektronische Geräten, sehr aufwändig werden würde. War es nicht. Sicher habe ich als nicht praxisorientierter Mensch ab und zu geflucht. Aber 30 Minuten nach öffnen des Kartons war der Mova bereit für seinen ersten Einsatz.

Bevor der aber anfing zu putzen, hatte der Mova eine erste grosse Aufgabe. Er kartierte unsere Wohnung. Erstellte also selbstständig eine Karte und benannte die Räume sogar meist korrekt. Dabei erstellte er etwa Haustierzonen (also Zonen, in denen sich unsere Kater häufig aufhalten) oder niedrige Zonen, in denen er seinen Laserturm einfährt, um auch unter niedrigen Möbeln putzen zu können. Gesteuert wird der Mova über unkompliziert über die entsprechende App. Ich kann ihn auch nur in bestimmten Räumen, respektive Zonen putzen lassen. Etwa im Gang und im Wohnzimmer, wo sich der Schmutz besonders schnell ansammelt. Er kann aber auch manuell gestartet oder pausiert werden.
Unsere Erfahrungen mit dem Mova z70 Ultra Wischroboter
Der Mova beginnt also eine erste Putzaktion in unserer Wohnung. Unser erster Eindruck: Der ist ja erstaunlich leise. Nicht mal die Kater, die vor unserem alten Saugroboter auf den Kratzbaum flüchteten, fürchten sich vor ihm. Das erste Resultat mit den Standard-Einstellungen ist eher ernüchternd. Der Mova saugt zwar alles auf, umfährt Hindernisse elegant, steckt nirgendwo fest. So richtig sauber wird der Boden aber noch nicht.
So leicht gebe ich aber nicht auf: Ich ändere in der App die Einstellungen. Statt „feucht“ wischt der Mova neu „nass“ und in „Tiefenreinigung“. Sprich: Er fährt mehrmals über die gleich Fläche. So habe ich das Resultat, das ich brauche. Ein blitzblanker Boden. Bereit, von Kindern und Katern aufs Neue verschmutzt zu werden. Hat der Mova seine Aufgabe beendet, fährt er zurück zur Station, wo er sich automatisch reinigt und auflädt. Weil mir der Mova so viel Arbeit abnimmt und Seelenfrieden bringt, habe ich ihn spontan in der App zu „Wunder des Himmels“ umgetauft.
Ich bin zu, ich bin fast ein wenig süchtig nach dem Mova geworden. Ein kleiner Sonnencreme-Fleck oder ein Fersenabdruck? Über die Raumsteuerung der App lasse ich den Mova schnell im entsprechenden Zimmer putzen. Auch das Dreckwasser nach der Putzaktion auszugiessen empfinde ich als äusserst befriedigend. Ich kann es fast nicht glauben, dass das „Wunder des Himmels“ jeden einzelnen Tag so viel Dreck von unserem Boden lösen kann. Die neue Reinigung ist sogar unserer Grossen aufgefallen: „Wow Mama, der Boden ist ja mega sauber!“ Der Präteen zieht nun tatsächlich in Betracht, sein Zimmer regelmässig aufzuräumen, dass der Mova auch bei ihr öfter putzen kann.
Aber auch das „Wunder des Himmels“ hat seine Grenzen. Starke, eingetrocknete Flecken schafft er nicht beim ersten Mal. Ich habe es ausprobiert: Im Durchschnitt muss ich drei bis vier Reinigungen in Auftrag geben, bis der Fleck ganz weg ist. Deshalb greife ich in diesem Fall meist schnell selbst zum Tuch.

Ein toller Nebeneffekt: Seit ich den Mova auch täglich in unserem Schlafzimmer laufen lasse und dieser auch unter dem Bett penibel putzt, habe ich in der Nacht keine verstopfte Nase mehr. Sauberkeit also, die nicht nur zu sehen, sondern auch zu spüren ist.
MOVA Z70 Ultra Roller Complete auf einen Blick
- Saug- und Wischroboter mit automatischer Reinigungsstation
- Saugleistung: 36’000 Pa
- Wischsystem: Rollenmopp mit kontinuierlicher Reinigung während des Wischens
- Teppicherkennung: Teppiche werden automatisch erkannt und beim Wischen vor Nässe geschützt
- Hindernisse: überwindet Schwellen und Hindernisse von bis zu 9 cm
- Kantenreinigung: gezielte Reinigung entlang von Wänden, Ecken und Kanten
- Haare und Tierhaare: Anti-Verwicklungssystem gegen Haare in den Bürsten
- Navigation: intelligente Navigation mit einfahrbarem Laserturm für niedrige Möbel
- Reinigungsstation: automatische Staubentleerung, Reinigung des Rollenmopps mit bis zu 100 °C heissem Wasser und automatisches Nachfüllen
- Akku: 6’400 mAh
- Wassertanks: 5,5 Liter Frischwasser und 4,5 Liter Schmutzwasser
Unser Praxistest: Wir haben den MOVA Z70 Ultra in unserem ganz normalen Familienalltag getestet – auf 111 Quadratmetern mit drei Kindern und zwei Langhaar-Katern.