Rezept: ein eisenhaltiger Babybrei mit Spinat und Hirse

Spannend, wie sehr sich doch unsere beiden Kinder gleichen. Mit sechs Monaten waren sie fast genau gleich gross und schwer (mit einer Abweichung von 20 g, respektive 0.5 cm), optisch ähneln sie sich sowieso stark und auch bei den Essvorlieben wissen sie ganz genau, was ihnen nicht schmeckt: nämlich Peperoni und Erdbeeren. Ansonsten sind beide zum Glück gute und nicht sonderlich wählerische Esser. Also mich Moana vom Mama-Food-Blog Miss Broccoli fragte, welches Gemüse dem Babybruder denn besonders gut schmecke, konnte ich nur mit den Schultern zucken: eigentlich alles! Und so hat sie diesen feinen Babybrei kreiert: Wenn das Baby mit 9, 10 Monaten schon gut Brei isst, darf man den Babybrei etwas dicker machen und muss ihn auch nicht mehr so stark pürieren wie am Anfang.

Ausserdem ist dies nun die spannende Zeit, in welcher das Baby immer mehr Neues ausprobiert und man ihm auch neue Geschmacksrichtungen präsentieren darf. Immer mehr wird es auch selbst etwas in die Hand nehmen und daran lutschen oder kauen.

Babybrei und Eisen – eine wichtige Regel

Wer sein Baby vegetarisch ernährt – so wie ich – oder sehr wenig Fleisch in den Brei mischt, sollte darauf achten, dass das Kind genug Eisen zu sich nimmt. Die wichtigsten Lieferanten von Eisen sind hier alles dunkelgrüne Gemüse wie Spinat, Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen, getrocknete Aprikosen, Mandelmus, Hirse- und Haferflocken und Eigelb. Gerade wenn man nicht gerne Fleisch in den Brei mischt, ist in dieser Phase ein Eigelb eine gute Alternative.

Wer eisenhaltige Nahrungsmittel verfüttert, sollte eine wichtige Regel beachten: Der Körper nimmt Eisen viel besser auf, wenn gleichzeitig Vitamin C zugeführt wird. Milchprodukte hingegen hemmen die Aufnahme. Also sollte man entweder einen Esslöffel Orangensaft oder Apfelmus in den Brei mischen oder dem Baby geben, damit das Eisen gut aufgenommen wird.

Noch ein letzter wichtiger Hinweis: einen Babybrei mit Spinat sollte man nicht einfrieren, sondern innerhalb von 24 Stunden essen.

Rezept für einen grünen Babybrei mit Spinat, Fenchel, Kartoffeln und Hirse

Für 2 Portionen:

2 kleine weichkochende Bio Kartoffeln

1/3 Bio Fenchel

1 Würfel Bio Spinat gehackt, aus dem TK

2 EL Bio Hirseflocken

1 EL Bio Apfelmus

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Fenchel waschen und klein schneiden. Mit ganz wenig Wasser in einer Pfanne erhitzen. Den Spinatwürfel dazu geben und alles ca. 7-10 Minuten auf niederiger Stufe weich kochen. Nun die Hirseflocken dazugeben und alles abkühlen lassen.

Mit dem Pürierstab mixen oder mit einer Gabel fein zerdrücken (wenn das Baby schon besser kauen kann). Das Apfelmus entweder unter den Brei mischen oder als Nachtisch geben.

Moana bloggt als Miss Broccoli auf ihrem Mama- & Foodblog www.missbroccoli.com über ihr kunterbuntes Leben zwischen Arbeit, Haus & Garten und am liebsten über das Kochen. Der Blog vereint Mamablog-Themen rund ums (nachhaltige) Leben und Essen mit Kindern mit vielen leckeren vegetarischen und veganen (Gemüse-)Rezepten. Auch Essenstipps für Gemüseverweigerer, für den ersten Babybrei oder Infos über Saisongemüse fehlen nicht, da Moana in der Gemüsebranche arbeitet. Ihre Faszination für das Gemüse lebt sie in ihrem Hobby – dem Kochen – voll aus. Ihr Sohn muss da einfach durch.

Deborah Lacourrege

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