Meine Mom-Hacks in der Körperpflege von Lush

Ich gebe es zu: Früher, bevor ich selber Mama wurde, habe ich gerne über diese Neu-Mamas gelästert. Wie sie sich gehen lassen. Fettige Haare, Sabberflecken auf dem T-Shirt, ungeschminktes Gesicht. Es war mir ein Rätsel, wie man sich nur so gehen lassen konnte.

Inzwischen weiss ich, dass das mit „gehen lassen“ sehr wenig am Hut hat. Sondern schlichtweg mit Zeitmangel. Ich schminke mich zwar immer noch. Das ist wohl ein krankhaftes Festhalten an meinem alten Leben. Ausserdem müssen meine Augengräben dringend kaschiert werden. Zeit dafür zu finden ist allerdings meistens eine grosse Herausforderung.

Meine aktuell grösste Herausforderung ist das abendliche Duschen. Ja, ich gehöre zu den Abendduschern. Und zwar gerne lange und besonders heiss. Es ist mein kleines Wellness-Ritual vor dem ins Bett gehen. Schön entspannen, einfach herunter fahren und den Stress des Tages hinter mir lassen. Wenn da nur der Babybruder nicht wäre, der Abends schlecht ohne meine Brüste leben kann.

Zeit – das kostbarste Gut

Ich schwöre euch. Genau in der Sekunde, in der ich beschliesse unter die Dusche zu steigen, beginnt es zu weinen. Und der Papa stellt sich dann jeweils mit dem Kleinen vor die Badezimmertür, damit ich ihn auch ja höre. Eincremen? Fehlanzeige. Blöderweise ist meine Haut seit der Geburt sehr trocken. Ohne Creme kann ich nicht schlafen, es juckt mich zu sehr. Als mir also Riley von Lush vom Bodyconditioner Ro’s Argan erzählte, wollte ich ihn unbedingt ausprobieren.

Unter der Dusche auftragen, abtupfen, fertig. So wird der angepriesen. Das tönte verführerisch. Ausserdem setze ich seit die Kinder auf der Welt sind auch bei mir selber immer mehr auf Naturkosmetik. Denn ich denke, bei dem intensiven Körperkontakt (der Babybruder wird bisher ausschliesslich getragen), bekommt das Baby immer wieder was ab. Ich habe schon einige In-Shower Bodylotions ausprobiert. Überzeugt hat mich noch keine. Entweder spendeten sie nicht genügend Feuchtigkeit oder sie waren zu schnell aufgebraucht.

Nicht so Ro’s Argan. Der Bodyconditioner hat einen dezenten Rosenduft, der süchtig macht. Ansonsten ist sehr viel Shea Butter drin. Und das merkt man. Meiner trockenen Haut reichte Ro’s Argan definitiv. So ein Luxus, einfach aus der Dusche zu hüpfen und gleich zu stillen. Ohne den Gedanken daran, dass man irgendwann noch Zeit zum Eincremen finden muss. Nur für meine Psoriasis geplagten Ellenbogen reichte der Bodyconditioner nicht. Da musste ich noch eine Extra-Creme drauf tun. Die Bodylotion ist übrigens auch sehr reichhaltig – nach einem Monat habe ich etwa die Hälfte gebraucht.

Eine natürliche Haarcreme statt zeitaufwändiger Packung

Auch meine Haare, die während der Schwangerschaft sensationell dicht, lange und wunderbar glänzend wurden, sind seit der Geburt hauptsächlich noch eins: trocken. Eigentlich müsste ich mir immer noch eine Packung drauf tun. Und diese mindestens 20 Minuten einwirken lassen. 20 Minuten? Welche Mama hat denn bitteschön diese Zeit? Es wäre nicht so, dass ich nicht schon Ewigkeiten bräuchte um meine vielen Haare zu waschen und zu fönen (wenn ich mit nassen Haaren ins Bett gehe, sind sie am nächsten Morgen immer noch nicht trocken).

Und so schickte mir Riley auch die R&B Haarcreme auf der Basis von Hafermilch. Sie beinhaltet auch Avocado-Butter, Oliven- und Kokosöl. Ich gebe jeweils ganz wenig in die untere Hälfte meiner Haare bevor ich sie trockne. Ich gebe zu: Zuerst nehmen die Haare eine seltsame Konsistenz an. Aber wenn sie getrocknet sind, sind sie wunderbar glänzend und genährt. Klar, Spliss verschwindet nicht einfach so. Den muss ich dringend vom Coiffeur beheben lassen. Aber ich bin überzeugt, dass ich mit der Haarcreme schlimmeres verhindern konnte.

Und übrigens: Wenn ich mit dem Babybruder unterwegs bin, erkennt ihr mich an den Flecken auf meiner Schulter. Aktuell könnte es Sabber, Rotz oder Erbrochenes sein.

*Die Produkte wurden mir von Lush zur Verfügung gestellt. Ich bin aber ganz ehrlich begeistert davon.

Deborah Lacourrege

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