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Der Berg, ach der Berg!

Unsere Skiferien im Hotel National in Zermatt

by Deborah

Pressereise mit Hotel National Zermatt
Wer den Artikel über unsere letzten Skiferien in Blatten-Belalp gelesen hat, weiss, dass ich nur sehr bedingt eine Freundin des Wintersports bin. Bei schönem Wetter bin ich zwar vor den Kindern ab und zu auf dem Snowboard gestanden, seither allerdings nicht mehr. Und auch dieses Jahr war klar, dass das mit dem Wintersport nichts für mich werden würde. Schliesslich muss jemand auf Kleinbub schauen.

Trotzdem wollte ich mit den Kindern in die Berge gehen. Mir ist es sehr wichtig, dass die Beiden Skifahren lernen. Das ist wohl meine typische Mentalität. Aber ich finde, ein Schweizer Kind muss Ski fahren können. Dieses Jahr hatten wir Glück und konnten unsere Skiferien mit der Einladung auf eine Pressereise ins Hotel National in Zermatt kombinieren.

Ich gebe zu, ich war davor sich schon 15 Jahre nicht mehr in Zermatt. Ich hatte es als wunderschön aber auch als sehr touristisch in Erinnerung. Auf jeden Fall wusste ich, dass ich dort auch ohne Wintersport auch ohne Wintersport auf meine Kosten käme. Was voll und ganz der Fall war.

Hotel National: Familienzimmer auf zwei Etagen

Aber beginnen wir mit unserer Ankunft in Zermatt. Kaum aus dem Zug ausgestiegen (die Verbindungen ab Zürich sind genial mit nur einem Mal umsteigen), sahen wir ihn: der Grund weshalb Zermatt ist, wie es ist. Der magischste aller Berge, das Matterhorn. Es war schwer, unseren Blick loszureissen. Gott sei Dank mussten wir das nur für kurze Zeit. Denn unser Familienzimmer im Hotel National hatte den wundervollsten Ausblick auf den Berg.

Mit der Ankunft im Zimmer begann die grosse Diskussion um die Schlafplätze. Die Idee des Hotels: Papa und ich schlafen unten im grossen Bett, Kleinbub im Babybett nebenan. C. und Grossbub in der zweiten Etage, welche durch ein begehbares Netz mit der unteren Etage verbunden ist. Wie immer sind wir da etwas eigen.

Das Baby wollte natürlich nicht im Babybett schlafen und die grossen Kinder nicht ohne Papa. Nach einer Nacht wussten wir, dass wir eine andere Lösung brauchten – und das Personal war sehr entgegenkommend. Wir bekamen eine weitere Matratze. Das Netz, das bisher dem Hüpfen und Hörspiel hören diente, wurde dank der Matratze zu einem weiteren Schlafplatz. Grossbub meinte, es sei nun seine riesige Hängematte. Papa zog in die Kinderetage, Kleinbub zu mir ins grosse Bett. Und wir schliefen alle wunderbar. Und Sicht auf den Berg hatten wir übrigens auch vom Hotelzimmer aus.

Ski, swim, eat, repeat

Ein weiteres Highlight unserer Kinder (und der Eltern) war neben dem Spielzimmer der grosse Badebereich: Ein sehr warmer Kleinkindbereich mit vielen Spielsachen, ein grosser Pool zum Schwimmen und ein Whirlpool liessen unsere Herzen höher schlagen.

Vermutlich hätten unsere Kinder komplett auf Wintersport verzichten und nur im Pool leben können – Wasserratten wie sie alle sind. Das liessen wir ihnen natürlich nicht durchgehen: Ich weiss, ich wiederhole mich. Aber mir ist es wichtig, dass meine Kinder Ski fahren können. Also buchten wir einige Privatstunden für sie bei der Zermatters Skischule auf der Sunegga. Zudem ging C. ab und zu mit Papa auf die Piste (Kinder bis 9 Jahre fahren in Zermatt gratis Ski, wenn die Eltern mindestens ein 2-Tages-Ticket besitzen). Besonders praktisch für uns war, dass das Hotel National gleich gegenüber der Talstation der Sunegga Bahn liegt. Auch die Ski konnten wir gleich dort im Bayard Sport mieten.

Nach so viel sportlicher Aktivität waren unsere Kinder abends natürlich total platt. Wir entschieden uns deshalb dafür, auch im National zu essen. Die Küche ist gehoben, wir hatten Angst davor, dass sich unser Nachwuchs grandios daneben benehmen würde. Aber auch im Restaurant zeigt sich, dass das National auf Familien setzt: Die Malstifte und die Kinderkarte lagen bereit.

Mit drei Kindern im eleganten Restaurant

Letztere war der ultimative Kindertraum. Zudem setzte die Küche alle Extrawünsche um: Auch Chicken Nuggets mit Spaghetti Bolognese oder Pizza mit Schinken und Salami lagen drin. Highlight war allerdings das Dessert: Ein Servierwagen brachte Glace, Saucen und diverse Toppings, aus denen die Grossen nach Lust und Laune auswählen konnten. Also, eigentlich wollten sie ein Mal alles. Was natürlich absolut ok ist.

Während der Wartezeiten, ganz besonders während der Zeit, in der Papa und Mama auf ihre genialen vier Gänge warteten, durften die beiden Grossen ins Spielzimmer, gleich neben der Bar. Fürs Baby hätte es übrigens extra frischen Brei gegeben. Nur, dass Kleinbub bekannterweise nicht viel davon hält. Er freute sich aber über alles, was er vom Tisch bekam.

Schatzsuche, Schlitteln und das kleine Matterhorn

Natürlich hab ich in Zermatt auch noch andere Dinge gemacht als Baden. Ich hab mit Kleinbub diverse Spaziergänge durchs Dorf gemacht, wo man übrigens alles findet was das Herz begehrt und das Baby so braucht. Den Kindern haben wir den Spaziergang in grösstem Schneegestöber als Schatzjagd verkauft – respektive es gibt sie tatsächlich. Auf den Spuren des Schwarznasenschafes Wolli (auch das offizielle Maskottchen von Zermatt) durften wir das Walliser Dorf entdecken und zum Schluss einen Give Away abstauben.

Auch tolle Schlittelpfade (das Hotel National offeriert Schlitten) und eine Eisbahn mitten im Dorf gibt es zu entdecken. Und dann natürlich noch das Kleine Matterhorn. Mit 3800 Metern über dem Meer eine der höchstgelegenen Bergstationen der Welt. Das hat natürlich so seine Tücken: Genau an dem Tag, als C. und ich hochfahren wollten, mussten die Gondeln wegen des starken Windes eingestellt werden.

Ich musste meinen Ausflug in die Höhe also auf den Sommer verschieben. Denn eins steht fest: Zermatt, wir kommen wieder!

Gut zu Wissen: Family Destination Zermatt

Zermatt ist eine zertifizierte Family Destination, ihr könnt euch hier also sicher sein, dass auch die kleinen Gäste herzlich Willkommen sind. Zermatt ist autofrei, auch wenn es wegen den vielen Elektromobilen trotzdem immer viel Verkehr hat. Die Anreise mit der Bahn ist super einfach. Um es noch bequemer zu machen, einfach das Gepäck von der SBB abholen lassen und nur mit Handgepäck reisen. Zermatt liegt  auf 1’600 Metern über Meer: mit Baby und Kleinkind sind also nicht alle Ausflüge möglich, da ihr schnell über der kritischen Grenze von 2’000 bis 2’500 Metern seid. Es lohnt sich also die Ausflüge sorgfältig zu planen: am einfachsten geht das mit der brandneuen Matterhorn App, die auch gleich Ticketshop ist.

* Wir durften Zermatt auf Einladung des Hotel National und mit Unterstützung von Zermatt Tourismus besuchen – uns wurden zwei Nächte mit Halbpension im Hotel, sowie vier Skitickets zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Sämtliche anderen Kosten (Skischule, Miete, Anreise & Verpflegung) haben wir selber bezahlt.

 

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