Rezept: Bananenmuffins ohne Zucker und Milch

Nein, wir ernähren uns weder vegan noch sind wir Gesundheitsapostel. Ich stehe dazu, dass meine Kinder ab und zu  Schokolade oder Glace essen dürfen. Dieses Rezept ist aus meinem Kampf gegen Foodwaste enstanden. Meine Kinder haben ein zwiespältiges Verhältnis zu Bananen: Mal werden sie heiss geliebt, dann wieder verschmäht. Dieses Rezept ist optimal, um überreife Bananen zu verwerten. Weil die Muffins keinen zusätzlichen Zucker enthalten (und von meinen Kindern trotzdem heiss geliebt werden), sind sie bei uns auch zum Frühstück oder zum Zvieri sehr begehrt.

Für diese Variante habe ich Hafermilch benutzt, weil wir versuchen den Babybruder weitgehend milchfrei zu ernähren – seiner Verdauung zu liebe. Wir wissen noch nicht genau, was da los ist. Haben aber herausgefunden, dass es seinem Bauch besser geht, je weniger Milchprodukte er konsumiert. Das Ruchmehl könnt ihr selbstverständlich auch durch Vollkorn- oder Dinkelmehl ersetzen.

Milchfreie Bananenmuffins ohne Zucker

Zutaten für 10 Stück

  • 2 Bananen
  • 1 Ei
  • 1.2 dl Hafermilch
  • 1 EL Cashewmus
  • 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt
  • 170 g Ruchmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Backpulver

Zubereitung

Die Bananen mit der Gabel zu einem Brei vermanschen. Mit dem Ei und der Hafermilch schaumig schlagen. Cashewmus und Vanillemark dazugeben. Dann Mehl, Salz und Backpulver dazugeben. Alles gut mischen bis eine homogene Masse entsteht. Auf 10 Muffinförmchen verteilen. Im Ofen ca. 25 Min. bei 180 Grad (Umluft) backen. Stäbchenprobe machen. Am besten ihr lagert die Küchlein etwa einen Tag, bis ihr sie esst. Schmecken tun sie natürlich auch vorher. Frisch aus dem Ofen klebt der Teig allerdings noch ein wenig am Papier.

Je nach Gusto des Kindes könnt ihr den Muffins Früchte, Nüsse oder Kakaonibs hinzufügen. Auf dem Foto seht ihr eine Kombination mit Heidelbeeren. Das Salz könnt ihr natürlich weglassen, wenn ihr für Kinder unter einem Jahr backt.

Übrigens: Teller und Besteck stammen aus der Munch-Serie von Stokke und wurden mir zur Verfügung gestellt. Das Lätzli davon ist auch grossartig und kommt bei uns täglich zum Einsatz (dazu mehr an einem anderen Tag).

Deborah

1 Comment

  1. Antworten

    Moana Werschler

    4. Juni 2019

    Mmmh, lecker, da hatten wir eine ähnliche Idee, ich habe soeben ein gesundes Bananenbrot gemacht: https://missbroccoli.com/gesundes-bananenbrot-bananabread/

    Hab mir kurz überlegt, es vegan zu machen aber blieb dann bei der klassischen Variante. Aber mit Hafermilch backe ich oft!

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