Eine Velotour mit dem Burley D-Lite zum Koster Fahr

Unsere Reise entlang der Limmat war der erste Ausflug unseres Burley-Veloanhängers. Seine ersten zwei Einsätze hatte er schon einige Stunden zuvor. Und das kam so: bekannterweise besitzen wir kein Auto, da wir in der Stadt leben und arbeiten. Normalerweise ist das keine Problem, da die Schweiz wunderbar per ÖV erschlossen ist. Unser einziges Problem ist der Transport schwerer Dinge. Und so stapelte sich in unserem Keller Sperrgut, bis wir den Burley bekamen. Dieses wurde dann per Anhänger zum Cargo-Tram (ja, wir können unseren Sperrmüll in einem Tram entsorgen) transportiert, Klein C. musste halt laufen.

Und weil der Burley D-Lite selbst neben zwei kleinen Passagieren noch wunderbar viel Platz im Gepäckfach bietet, machten wir noch gleich unsere Wochenendeinkäufe damit – inklusive einer Acht-Kilogramm-Wassermelone. Bei Schwangerschaftsgelüsten kann Mama halt keine Kompromisse eingehen. Kurzum – der Burley ist ein Arbeitstier. Dank Stroller Kit lässt er sich in einen grossen Doppelkinderwagen verwandeln und ist so auch ohne Velo nutzbar.

Aber nun zur eigentlich angedachten Funktion: dem Fahrrad-Anhänger. Aus offensichtlichen Gründen haben wir uns für den Zweisitzer entschieden. Ab November wird er sicher auch mal als Doppelkinderwagen zum Einsatz kommen. Bis dahin darf ihn Klein C. noch alleine geniessen und ihre Plüschtiere entsprechend als Beifahrer mitnehmen.

Raus aus der Stadt zum Kloster Fahr

Und so machten wir uns auf den Weg zum Kloster Fahr, einer Aargauer Enklave im Kanton Zürich. Eine einfache, kurze Velotour entlang der Limmat – gut zehn Kilometer pro Weg ganz ohne Höhenmeter. Perfekt um den Veloanhänger ein bisschen zu beschnuppern. Schliesslich waren wir bis jetzt nur mit dem Velositzchen unterwegs. Die Velorouten sind übrigens immer perfekt beschildert. Ab Zürich-West an der Limmat einfach den blauen Wegweisern mit der Nummer 66 (“Goldküste – Limmat”) folgen.

Da Mama ja bekanntlich schwanger ist, entschieden wir uns den Burley dem Papa anzuhängen. Dieser war anfänglich ein wenig unsicher – besonders betreffend der Breite. Diese Sorge war allerdings total unbegründet. Der Papa hatte ein gutes Gefühl für die Masse des Burleys. Und auch wenn dieser Mal kurzfristig auf Gras unterwegs war, merkte Klein C. dies dank der guten Federung nur wenig.

Allgemein staunten wir darüber, wie leicht und wendig der Anhänger ist. Besonders im Vergleich zu einem normalen Kinderwagen – zumal er ja für zwei Kinder ausgelegt ist und eine gewisse Grösse hat. Nur Rückwärtsfahren war nicht so einfach. Aber mit ein wenig Übung schafft das der Papa sicher auch noch.

Klein C. hatte grossen Spass in ihrem neuen Gefährt. Jedes Mal wenn wir von einer Brücke herunterfuhren, hörten wir ein “Huuuuuui” aus dem Anhänger. Ja, das Kind mag offenbar eine gewisse Menge Adrenalin. Ich würde aber Lügen, wenn ich dies als ihr Highlight des Ausfluges bezeichnen würde. Denn dieses war definitiv an unseren Ziel. Dem Kloster Fahr, das 1130 gegründet wurde und in dem noch immer 20 Benediktinerinnen Ordensfrauen leben, ist ein kleiner Bauernhof angegliedert. Und dort fand Klein C. – wie könnte es auf anders sein – einen Hasenstall. Gebannt sass sie vor den Käfigen und beobachtete ihre Lieblingstiere. Erst mit der Aussicht auf ein Glace war sie aus ihrer Häsli-Pole-Position wegzulocken.

So viel Action, so viele Eindrücke machen natürlich müde. Auf dem Rückweg nach Zürich schlief uns Klein C. prompt im Anhänger ein. Dabei zeigte sich ein kleines Manko: eine wirkliche Schlafposition hat der Burley nicht. Wir liessen das Rückenteil zwar ein wenig hinunter. Das hielt den Kopf unserer Tochter aber nicht davon ab, immer wieder nach vorne zu fallen. Sie schien es aber nicht zu stören, sie schlief selig weiter, bis wir wieder Zuhause waren.


Mit dem Burley D-Lite Fahrradanhänger durch die 4 Jahreszeiten

Dieser Artikel ist übrigens Teil einer Blogparade. Mehr über den Burley erfahrt ihr auf Mom Wife Hero, Draussen Zuhause und Strollermum. Wir haben natürlich weitere spannende Ausflüge mit unserem Burley geplant. Und zwar zu jeder Jahreszeit. Ihr dürft gespannt sein.

*Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Burley.

Deborah Lacourrege

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