Fliegen wir unsere Umwelt kaputt?

Wir fliegen oft. Unsere Tochter war mit ihren noch nicht einmal 3 Jahren bereits in Malta, in Südfrankreich, auf den Kanarischen Inseln, in Abu Dhabi und (via Singapur) in Australien. Wir reisen gerne. Unsere kleine Familie hat schon viele wunderbare Tage an mehr oder weniger exotischen Orten verbracht, fremde Kulturen kennengelernt und unvergessliche Erfahrungen gemacht.

Schweizer fliegen (zu) oft

Und doch kommt uns immer wieder der Gedanke: Fliegen wir zu oft? Könnten wir unsere Ferien auch anders verbringen als um die halbe Welt zu reisen?

Welche Auswirkungen hat die Vielfliegerei auf das Klima? Werden unsere Enkel (sollten wir denn welche haben) in der Schweiz noch Gletscher sehen können? Werden sie weisse Weihnachten im Flachland noch erleben (mal ganz abgesehen von den noch viel fataleren globalen Problemen im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung)?

Welche Welt wollen und können wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen?

Gemäss eines Briefes der „Koalition Luftverkehr, Umwelt und Gesundheit“ an Verkehrsministerin Doris Leuthard, unterzeichnet von über hundert Umwelt- und Verkehrsorganisationen und Parteien, sind Schweizer doppelt so viel mit dem Flugzeug unterwegs wie die Einwohner der Nachbarländer. Schlimmer: 80% der Flüge aus der Schweiz haben einen Zielort innerhalb von Europa. Für 30 Franken nach Südfrankreich? Kein Problem, der Billigflieger machts möglich.

 

Wie viel ist uns unsere Umwelt wert?

Doch selbst wenn man zum Beispiel innerhalb Europas auf das Fliegen verzichten möchte, gibt es schlicht und einfach immer weniger Alternativen. Die Nachtzüge wurden bis auf wenige Ausnahmen in den letzten Jahren abgeschafft. Da bleibt also meist nur das Auto oder dann eben das Flugzeug.

Wir finden, dass Fliegen zumindest auf Kurzstrecken wieder teurer sein sollte und Umweltabgaben sinnvoll sind. Fliegen ist kein Menschenrecht! Gleichzeitig sollen aber auch umweltfreundlichere Alternativen gefördert und subventioniert werden. Hier liegt es an uns, Druck auf die politischen Behörden auszuüben und Organisationen (wie den WWF) die diese Anliegen fördern zu unterstützen.

Wir müssen uns auch ganz konkret fragen: Was ist uns die Umwelt wert? Noch wichtiger: was ist uns die Welt unserer Kinder wert? Müssen wir den Wochenendtrip quer durch Europa wirklich machen? Muss die Reise an den Strand und die Wärme denn unbedingt sein? Gerade hier tun wir uns selber sehr schwer, sind wir doch eben erst von so einer Reise zurückgekommen.




 

Nur was wir kennen, können wir schätzen und schützen

Grundsätzlich glauben wir schon, dass Reisen auch für Kinder wichtig ist. Von klein auf andere Kulturen und Naturwunder kennenzulernen hilft langfristig unsere Umwelt zu schätzen. Denn was wir kennen und schätzen, das werden wir auch eher schützen!

Wie bei so vielem gilt auch beim Reisen: lieber weniger, dafür bewusster. Seitdem wir Kinder haben, verzichten wir auf spontane Städtetrips in europäische Metropolen. Dafür machen wir mit dem Zug mehr Ausflüge in unserer Heimat und durften dadurch schon das eine oder andere Bijou entdecken. Auch in der Schweiz und im nahen Ausland gibt es wunderschöne Ferienziele, die vielen gar nicht bekannt sind.

Bivouac dans les Arbres, Romont Region

 

Umweltschutz im Alltag?

Was können wir sonst noch tun ausser weniger zu fliegen? Glaubt nicht, dass ihr nichts ändern könnt.

Konkret: Wohnt verdichtet. Verzichtet konsequent auf ein Auto und benutzt den ÖV. Esst weniger oder gar kein Fleisch und Fisch und vermeidet Foodwaste. Achtet darauf woher eure Lebensmittel kommen. Billiger ist nicht besser! Weitere ganz persönlichen Tipps für Umweltschutz im Alltag haben wir euch im letzten Artikel für den WWF zusammengestellt

Ihr könnt euren Kindern auch eine WWF-Mitgliedschaft schenken und so den WWF unterstützen die Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Gemeinsam können wir helfen die Welt für unsere Kinder zu schützen, denn sie haben keine Andere.

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* Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem WWF. Einen Teil der Bezahlung verwenden wir für die Bewerbung des Blog Beitrages auf Social Media, den Rest spenden wir dem WWF. #forgenerationstocome

 

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Weiterführende Links zum Thema:

Deborah Lacourrege

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